An Valentinstag Gottesdienst extra für Paare in der Marienkirche Leeste

Pastor Ulrich Krause-Röhrs: „Tankstelle für die Liebe“

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Gudrun Müller und Ulrich Krause Röhrs organisieren den Gottesdienst für Paare.

Kirchweyhe/Leeste - Liebe. Das Geschäft damit boomt. Am Valentinstag (Sonntag, 14. Februar) verschenken Verliebte wieder Blumen oder Pralinen. An diesem Tag veranstalten die Kirchengemeinden Kirchweyhe und Leeste einen Gottesdienst für Paare, egal ob hetero oder gleichgeschlechtlich. Beginn in der Marienkirche ist um 17 Uhr. Am Ausgang reichen die Veranstalter ein Glas Sekt.

Der Gottesdienst trägt die Überschrift: Mit dir will ich alt werden, was unsere Liebe stark macht. „Der Ablauf wird ein anderer sein“, versprechen die Pastoren Gudrun Müller und Ulrich Krause-Röhrs. Anstelle der Predigt hält Dekanatsreferentin Dorothea Dolle-Gierse eine kurzen Vortrag zum Thema „Was tut Paaren gut?“ und es gibt Stationen. Eine davon befindet sich am Altar. Dort können die Liebenden Gebetswünsche in eine Schale legen. An einer anderen Stelle können sie sich malerisch mit dem Thema auseinandersetzen. „Zu den Stationen schlendern die Paare gemütlich hin, ganz ohne Hektik. Das ist berührend“, sagt Ulrich Krause-Röhrs. Seine Kollegin Gudrun Müller ergänzt: „An einer Station können sich die Verliebten segnen lassen. Teilweise haben sie dabei Tränen in den Augen.“ Dankeschön-Karten für den Partner schreiben, ist neu im Programm.

Während die Paare eine oder alle fünf Stationen ansteuern, untermalt Sören Tesch die Aktion mit Musik. „Er spielt auf dem Piano moderne Lieder. Während des Gottesdienstes werden Liebeslieder gesungen“, so Müller. Und weiter: „Es wird noch eine Sängerin dabei sein. Wer das ist, bleibt eine Überraschung.“ Der spezielle Gottesdienst für Paare soll auch eine „Tankstelle für die Liebe sein“, so Krause-Röhrs. Denn Liebe ist nichts Starres, sondern wandelt und verändert sich. Die Pastoren wollen Impulse geben, welche Bedingungen Liebe benötigt, damit sie zwischen zwei Menschen nicht erkaltet.

Laut den Pastoren sind in den beiden vergangenen Jahren jeweils rund 100 Personen unterschiedlichen Alters zu diesem Gottesdienst gekommen. Er gehört zum sogenannten „2. Programm“. Das sind Gottesdienste außerhalb der Kirche oder mit besonderen Themen. Dass die Macher damit den Nerv der Zeit treffen, zeigt die Resonanz. „Zu diesen Terminen kommen auch immer neue Menschen“, sind sich Gudrun Müller und Ulrich Krause- Röhrs einig.

awt

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