Ein Unternehmen mit europäischer Strahlkraft

Kirchweyherin baut „Im Bruch“ ein Tanz- und Eventcenter

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Wirtschaftsförderer Dennis Sander freut sich, dass Nadine Reiners mit ihrem neuen Tanz- und Eventcenter in Weyhe bleibt. 

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Die Unternehmerin Nadine Reiners will an der Straße „Im Bruch“ ein neues Tanz- und Eventcenter möglichst zum Jahresende eröffnen – am liebsten mit einer großen Silvesterparty. Doch dafür müssen alle Arbeiten im Zeitplan bleiben.

Seit Anfang der Woche rollen auf dem 3 000 Quadratmeter umfassenden Gelände die großen Maschinen an. „Die Baugenehmigung liegt seit einem Monat vor“, sagt 41-jährige Unternehmerin erfreut.

Reiners hatte vor zwei Jahren das Grundstück in Sichtweite des neuen Postverteilzentrums von der Gemeinde erworben.

„Uns war die Ansiedelung des Betriebs wichtig, weil sich die Tanzschule gut entwickelt hat“, sagt Wirtschaftsförderer Dennis Sander. Die Nähe zum Kirchweyher Bahnhof bezeichnet er als „idealen Standort“, zumal auch Bremer Schulen die Dienste der Weyherin in Anspruch nehmen.

Für die Gemeinde hat das Unternehmen laut Sander „eine überregionale, wenn nicht sogar eine europäische Strahlkraft“, weil die Tänzer in internationalen Wettbewerben sehr erfolgreich sind und als Botschafter der Wesergemeinde fungieren. Der Rathausmitarbeiter hätte es sehr bedauert, wenn sich die Tanzschule außerhalb der Weyher Grenzen vergrößert hätte.

„Der Brandschutz ein großes Thema“

Zwischen Verkauf und Baugenehmigung ist laut Sander deshalb viel Zeit vergangen, weil eine Tanzschule eben kein herkömmlicher Gewerbebetrieb sei. „Hier wird eine Versammlungsstätte geschaffen, deshalb war der Brandschutz ein großes Thema.“ Bis der Brandschutzbeauftragte des Kreises restlos zufrieden war, mussten für das Vorhaben viele Details geregelt werden. Sicherheit gehe vor.

Reiners investiert einen höheren sechsstelligen Betrag. Auf dem Areal entsteht ein Metallgebäude (600 Quadratmeter), das im Innern einen angesagten Fabriklook mit einem schicken und rustikalen Ambiente vereint. Den Mittelpunkt des Gebäudes bilden zwei Säle – einer davon ist 300 Quadratmeter groß und bekommt Terrassentüren, die viel Tageslicht durchlassen. Es schließen sich laut Plan Kaminzimmer, Arbeitsräume für die Jugendlichen und Spielezimmer für die Kleinen an.

Ein Wall soll den Außenbereich begrenzen. „Ich möchte nicht, dass Kinder in Richtung Gleise laufen“, sagt Reiners. „Sie sollen sich lieber auf dem Spielplatz aufhalten.“ Dabei will es die Kirchweyherin aber nicht belassen: Eine überdachte Bühne und ein Grillplatz sollen ebenso eingerichtet werden wie Pavillons und eine große Terrasse.

Mit dem Start der Bauarbeiten will die Unternehmerin ihr Team vergrößern. „Ich suche eine Yoga- und eine Ballett-Lehrerin.“ Damit nicht genug. „Der Betrieb wird eine Größe annehmen, die ich alleine nicht mehr bewältigen kann.“ Deshalb benötigt sie als Partner auch einen Cateringbetrieb.

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