Ermittlungen auf Hochtouren

Nach Geldautomaten-Sprengung: Anwohner sollen auf abgelegte Motorräder achten

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Die Gasflaschen waren noch vor Ort.

Unbekannte Täter haben zwei Geldautomaten in Volksbank und Commerzbank in Kirchweyhe gesprengt. Die Wohnungen über den Geldinstituten wurden geräumt.

Update, 28. Februar

Die Ermittlungen der Polizei nach der Sprengung von zwei Geldautomaten laufen auf Hochtouren. Einige Hinweise und erste Ermittlungen deuten auf eine Flucht der Täter mit einem Motorrad oder Roller hin, teilt die Polizei am Donnerstag mit. Die Erfahrung aus vergleichbaren Taten in Norddeutschland lässt auf einen möglichen Ablauf der Flucht schließen: Demnach flüchten die Täter zunächst mit einem Motorrad oder Roller, lassen diesen in einem Radius von ungefähr fünf Kilometern stehen und flüchten dann mit einem PS-starken Auto weiter. 

Private Überwachungskameras checken

Die Polizei bittet Anwohner, insbesondere landwirtschaftlicher Anwesen aus dem Umkreis, ihre Grundstücke nach möglichen abgelegten Motorrädern oder Rollern abzusuchen. Auch könnten gestohlene Geldkassetten zurückgelassen worden sein. Zudem könnten auf privaten Überwachungskameras Hinweise auf die Täter zu sehen sein. Die Polizei bittet, diese einmal zu sichten. 

Hinweise können bei der Polizei Weyhe (0421/80660) oder bei der Polizei Diepholz (05441/9710) abgegeben werden.

Originalmeldung, 27. Februar

Kirchweyhe - In den Vorräumen der beiden Filialen von Volksbank und Commerzbank, die sich in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Bahnhofstraße befinden, wurde gegen 2.30 Uhr jeweils ein Geldautomat gesprengt. Die Sprengungen wurden mit eingeleitetem Gas herbeigeführt. An den Geldautomaten und dem Gebäude entstand erheblicher Schaden, verletzt wurde niemand. Das teilt die Polizei mit.

Feuerwehr mit Messgerät im Einsatz

Da in beiden Banken noch Gasflaschen vorhanden waren, wurde die Feuerwehr alarmiert. Fünf Wohnungen, die sich über den Bankfilialen befinden, wurden geräumt. Die Bewohner wurden in der Nähe untergebracht. Unter Atemschutz und mit einem Messgerät kontrollierten die Einsatzkräfte, ob sich vor Ort noch ein explosionsfähiges Gemisch befindet. Dies konnte nicht bestätigt werden, die Feuerwehr gab Entwarnung. Nach etwa zwei Stunden konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück.

Sprinter am Tatort gefunden

Die Polizei führte unmittelbar nach den Sprengungen umfangreiche Fahndungen durch. Neben Streifenwagen wurde auch ein Hubschrauber zur Suche nach den Tätern eingesetzt.

Die Täter haben bei ihrer Flucht einen Sprinter am Tatort zurückgelassen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sichert zunächst die Spuren an den beiden Tatorten. Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei Diepholz unter Telefon 05441/9710 entgegen.

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