Gruppen und Solisten treten an

Erster Weyher „Street Dance Contest“: Erstaunlich hohes Niveau

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Der erste „StreetDance“-Wettbewerb in der KGS Kirchweyhe mit 18 Gruppen und Solisten unterschiedlichen Alters ist ein großer Erfolg.

Kirchweyhe - Von Catharina Zogmayer. Laute Musik und jubelnde Zuschauer haben jetzt eine besondere Atmosphäre in die KGS Kirchweyhe gebracht. In den Ecken der Schulflure und auf dem Pausenhof probten Akteure fleißig Tanzschritte, und die Trainer feuerten ihre Schützlinge an.

Anja Getz und Jan Jaap hatten zum ersten „StreetDance Contest 2017“ eingeladen. Das Veranstalterduo hatte sich vor Jahren in Weyhe kennengelernt und schon 2012 beschlossen, einen Tanzwettbewerb zu organisieren.

„Ich bin gelernter Programmierer und hauptsächlich für unseren Medienauftritt verantwortlich. Anja ist die Tänzerin und übernimmt einen großen Teil der Organisation“, verriet Jaap. „Ich habe 2008 mit dem Tanzen angefangen, da ich einen Ausgleichssport zum Reiten brauchte“, erzählte seine Partnerin. Aber auch Jaap hat Tanzerfahrung. „Anja hat mich damals überredet. Ich habe dann zwei bis drei Jahre in einer ihrer Gruppen mitgetanzt.“

Getz wurde nach einem ihrer Bühnenauftritte vom Sportverein Mörsen-Scharrendorf angesprochen, der ihr die Möglichkeit gab, Tanzgruppen zu trainieren. Der Twistringer Sportverein ist seit 2014 jährlich Träger des „StreetDance Contests“.

18 Gruppen und mehrere Solotänzer

Während des Wettbewerbes traten insgesamt 18 Tanzgruppen und mehrere Solotänzer in drei Altersklassen gegeneinander an. Die Gruppengrößen reichten von zwei bis 22 Personen. Vier Jurymitglieder, allesamt Meisterschaftstänzer, bewerteten die Gruppen: Kids (bis 9 Jahre), Teens (10 bis 15 Jahre) und Adults, also Erwachsene (ab 16 Jahre). Das Hauptaugenmerk wurde auf die Technik, die Harmonie der Gruppe und die Choreografie gelegt. Kolyn Thane, Trainerin der „Small Town Girlzz“, hatte ihre Gruppe beim „StreetDance Contest“ angemeldet, um Erfahrungen zu sammeln. „Bis jetzt waren wir nur bei einem einzigen Wettkampf. Die Stimmung hier ist super, und wir können uns tolle Inspirationen holen“, erzählte die 20-Jährige.

Die Gruppe entstand vor vier Jahren. Noch immer sind alle Gründungsmitglieder dabei. Kolyn entwirft mit ihrer zwölfjährigen Tanzerfahrung die Choreografien, steht aber auch selbst mit auf der Tanzfläche. Für ihr nächstes Ziel, den „Dance2you Contest“ in Göttingen, trainieren die jungen Frauen schon fleißig.

Jan-Ole Hogeback war einer der wenigen Tänzer im Forum der KGS. Der Zehnjährige ist seit einem Jahr Mitglied im Verein SV Mörsen-Scharrendorf und tanzt bei „The V.I.P.´s“. Der „StreetDance Contest“ ist sein erster Wettkampf, und er ist sichtlich aufgeregt. „Meine Gruppe ist super cool. Mit ihr kann man alles machen, und wir haben großen Spaß“, erzählte er stolz. Mit ihrer Performance zum Thema Olympische Spiele landeten die „Powergirls“ im Finale. „Der Fokus der Choreografie liegt auf dem Thema Gewinnen und Verlieren und dass man nicht aufgeben soll“, erklärte die Trainerin Silke Belde. 

Erfolgreiche „Powergirls“

Die Gruppe aus 22 Mädchen im Alter zwischen zehn und 13 Jahren besteht seit drei Jahren. Unterstützt wird die Trainerin von Thalea Klötcker und Chiara Fröstl. Die „Powergirls“ erzielten in der jüngsten Zeit große Erfolge erzielen und belegten beim „Rock your Stage“-Contest in Wolfenbüttel den dritten Platz in der Kategorie Fortgeschritten. „Unser Tanzwettbewerb richtet sich eher an Einsteiger, ich bin sehr überrascht über das hohe Niveau und die Leistung der Tänzer. 

Besonders die Solotänzer sind wirklich gut“, resümierte Jaap. Im Gegensatz zu den Gruppeneinlagen mit ausgefeilten Choreografien und eigener Musik waren die Solotänze eine große Überraschung. Die Soli wurden frei getanzt, und es wurde noch nicht einmal verraten, welche Musik gespielt werden würde.

Am Ende wurde am Samstag eines ganz klar: Musik und Tanz verbindet. Jeder klatschte für jeden und alle wurden ordentlich angefeuert, während es die pausierenden Tänzer kaum auf ihren Sitzen hielt. Das Veranstalterduo Getz und Jaap ist sich sicher, dass dieser Wettbewerb noch lange nicht der letzte war.

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