„The Fairies“ treten im Forum der KGS auf / Textsichere Zuhörer singen lautstark mit / Drei Zugaben

Beatles-Cover-Band startet Konzertreihe in Kirchweyhe

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„The Fairies“ spielen im Forum der KGS Kirchweyhe Lieder der Beatles und lassen die 1960er- und 1970er-Jahre musikalisch wieder aufleben, zur Freude von Jung und Alt.

Kirchweyhe - Ehrliche, handgemachte Beatmusik mit rockigen Elementen durften die Besucher am Sonnabend im Forum der KGS Kirchweyhe erwarten. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die fünfköpfige Band aus Bremen namens „The Fairies“ startete ihre Jubiläumskonzertreihe „15 Years of Rock’n’Roll“ in Kirchweyhe. Die Gruppe spielte eher unbekannte, weil nicht veröffentlichte Beatles-Stücke, und solche, die sie neu ins Programm aufgenommen hatte und in Kirchweyhe das erste Mal öffentlich präsentierte. Seit dem Jahr 2000 stehen die Musiker auf der Bühne.

Mit „I feel fine“ eröffneten „The Fairies“ das Konzert vor rund 90 Besuchern, die sich im Halbkreis vor der Bühne versammelt hatten. Wie es sich für ein Rockkonzert gehört, war das Forum nicht bestuhlt worden. Rockig ging es auch mit „Money“ und „Slow down“ weiter, gefolgt von „A Hard day's night“ aus dem gleichnamigen, im Juni 1964 veröffentlichtem Album, und „Can't buy me love“. Textsichere Zuhörer sangen lautstark mit. Ebenfalls zum Mitsingen erklang „All my loving“, „You can't do that“ sowie „Taxman“ von der LP „Revolver“. Ferner: „I'm the walrus“, „Getting better“ und das von Georg Harrison komponierte Stück „While my guitar gently weeps“ von 1968.

Die „Fairies“ lieferten mit ihrem Jubiläumsprogramm einen guten Querschnitt durch das auf zahlreichen Langspielplatten veröffentlichte Werk der „Fab Four“, die meisten Stücke stammten aus der Feder von Lennon/McCartney. Mit „Leave my kitten alone“ spielten sie vor der Pause noch ein weniger bekanntes Lied aus den Anfängen der Beatles.

Die fünf Musiker glänzten mit echter Spielfreude und großer Fingerfertigkeit an den Instrumenten. Man merkte, dass die Gruppe mit ihrem Repertoire bereits seit mehreren Jahren erfolgreich zusammenspielt. Aber auch die neu einstudierten Songs lieferten sie authentisch ab. Frontmann Norbert Krietemeyer (Gitarre, Gesang) war für den Großteil des Gesangs zuständig, während es Tim Fischer (Leadgitarre, Gesang) ausgezeichnet verstand, den Part von Georg Harrison zu übernehmen. Thomas Milowski am Bass und Dietmar Hussong (Drums, Gesang) lieferten im Hintergrund die perfekte Basis, hervorragend unterstützt von Moritz Puschke (Piano, Gesang).

„John Lennon hatte bei der Studioaufnahme zur LP ,Sgt. Pepper‘ das letzte Stück ,A day in the life‘ nicht wie üblich mit ,one, two, three, four‘ eingezählt, sondern mit ,Sugar Plum Fairy‘“, erklärte Moritz Puschke am Rande des Konzertes. „Wir haben uns daher bei unserer Gründung im Jahr 2000 zunächst ,Sugar Plum Fairies‘ genannt. Allerdings: Diese ,Zucker-Pflaumen-Feen‘ waren in den Londoner Abbey-Road-Studios die inoffiziellen Drogenkuriere“, ergänzte Puschke. „Wir fanden dieses Wortspiel lustig. Wir sind allerdings komplett drogenfrei“, versicherte er und lachte. „Bereits vor einigen Jahren haben wir dann den Namen auf ,The Fairies‘ verkürzt.“

Mit drei Zugaben verabschiedete sich das Quintett aus Kirchweyhe, darunter „Handle with care“ von den „Traveling Wilburys“, der zweiten Band von Georg Harrison, und dem Rausschmeißer-Song „Hey Jude“.

Als letzte Zugabe spielten die „Fairies“ „Helter skelter“ von dem „Weißen Album“ der Beatles und tobten sich zur Freude des Publikums auf der Bühne nochmal richtig aus.

rjy

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