Der Technikbeirat zeigt auf der Messe Produkte und präsentiert Ideen, damit beispielsweise Senioren trotz einiger Gebrechen weiterhin ein selbstbe ...

Barrierefreiheit steht im Fokus

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Ein Beispiel für eine Sehhilfe für Ältere: Rita Wegg aus Weyhe probiert ein System aus, um Prospekte und die Zeitung am Bildschirm vergrößert zu lesen.

Von Heiner Büntemeyer. Nach dem Erfolg des „Zukunftstages besser zuhause: Technik – Alter(n) – Quartier“ haben sich die Mitglieder des Technikbeirates dazu entschlossen, am Sonntag, 20. September, im Rahmen des Brinkumer Herbstmarktes eine solche Messe in kleinerem Format zu wiederholen.

Bei dieser kleinen Fachmesse mit dem Titel „Besser zuhause: Wir helfen, wo wir können“ wird Barrierefreiheit im Mittelpunkt stehen. „Barrierefreiheit ist Voraussetzung für die Teilhabe und Lebensqualität insbesondere im Alter oder bei Einschränkungen und Behinderung“, erklärt Debora Stockmann von der Technikberatungsstelle.

Diese Fachmesse im Hotel „Bremer Tor“ ist nicht nur für Menschen von Bedeutung, die bereits mit mobilen Einschränkungen leben müssen. Sie geht alle an, die sich Gedanken über das Leben im Alter machen und den Wunsch haben, möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden ihren Lebensabend zu verbringen.

An der Messe beteiligen sich neun Betriebe, die dem Technikbeirat angehören. Dieser Beirat wurde 2014 in den Gemeinden Weyhe und Stuhr von der Technikberatungsstelle in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderern der beiden Gemeinden, Dieter Helms und Lothar Wimmelmeier, gegründet.

Das Gremium schuf eine Verbindung zwischen den in den Gemeinden ansässigen Unternehmen, Vereinen und Einzelpersonen, die sich mit den Themen „Altersgerechte Technik“ und „Barrierefreies Leben“ auseinandersetzen.

Deren Expertenwissen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen wie Bauplanung und Handwerk, Informations- und Kommunikationstechnik, Hilfsmittelversorgung und Reha-Technik sowie aus dem Bereich der ambulanten Pflege wird im Technikbeirat gebündelt.

Neun dieser Mitgliedsbetriebe stellen am Sonntag im Hotel „Bremer Tor“ aus, das über einen barrierefreien Zugang verfügt.

Die Firma A.S.P. Aufbau-Service Poweleit & Petersen zeigt, wie ein Auto behindertengerecht umgerüstet werden kann. Das Unternehmen Tamsen Bau zeigt eine barrierefreie Wohnumgebung mit einem Schwerpunkt auf Schwellenausgleichssystemen und Rampen. Diese können die Besucher selbst erproben. Über Akustikhilfen aller Art informiert „Hilkenbach Hörsysteme by Janine Otto“, und über weitere Hilfsmittel im täglichen Leben gibt das Unternehmen Orthopädietechnik Werner Schämann Auskunft.

Reha-Hilfen wie Rollatoren, Rollstühle und Scooter bringen die Mitarbeiter von Hegro mit. Auch diese Geräte können die Besucher vor Ort testen.

Individuell an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasste Computer- und Kommunikationsmittel stellt die Firma „Gregor Schubert nd-net“ vor und wird dabei ergänzt durch die „Or BIT EDV-Technik für Menschen“, die Vorschläge für eine behindertengerechte Arbeitsplatzgestaltung entwickelt hat.

Auch der Verein „ZukunftsWerkstatt Gesundheit und Pflege“ ist bei dieser Messe vertreten und präsentiert sich als Vereinigung interessierter Bürger zur Sensibilisierung für Generationen übergreifende Themen und Fragestellungen zur Gesundheit und Pflege.

Über das Thema „Ambulante Betreuung und Pflege älterer Menschen und/oder pflegebedürftiger Personen“ informiert die staatlich anerkannte und examinierte Altenpflegerin Ulrike Schäfer.

Im Außenbereich vor dem Hotel „Bremer Tor“ stehen ein Scooter und zwei behindertengerecht umgebaute Autos.

Über die Finanzierungsmöglichkeiten durch die Pflege- und Krankenversicherung sowie über weitere Zuschüsse informieren Experten an diesem Nachmittag zu jeder vollen Stunde, also um 14, 15, 16 und 17 Uhr.

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