Team um Hubert Dollinger bereitet sich auf neue Freibad-Saison vor

Heckenrosenoptik gehört der Vergangenheit an

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Das Babybecken bekommt eine Folie.

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. In fünf Wochen beginnt im Freibad die neue Saison. Bis dahin will Schwimmmeister Hubert Dollinger mit seinem Team das Gelände herausputzen. Hilfe bekommt der 65-Jährige durch seinen Nachfolger und ehemaligen Auszubildenden Marcus Kuske, der seinen Dienst am 1. April antritt.

Die Optik der stacheligen Heckenrosen ist überholt. Bauhof-Mitarbeiter entfernten kürzlich auf einer Fläche von mehr als 200 Quadratmetern die letzten Pflanzen, die seit 1975 die Becken umsäumten. Um das Schwimmer- und Springerbecken werden jetzt Stauden mit Gräsern gepflanzt.

Damit nicht genug: Einige Gehwegplatten am Turm sollen speziellen Aufprallschutz-Matten weichen. Außerdem lässt die Gemeinde alle neun Durchschreitezonen und den Plantschbereich sanieren. Dollinger berichtet, dass sein Team dort stets mit Frostschäden zu kämpfen hatte. Jetzt soll eine Firma das Bassin mit einer Folie auskleiden.

Doch auch die weiteren Becken will das Team des Park- und Wettkampffreibads auf Vordermann bringen: So werden nach der Entleerung der Überlauf und die unterirdische Rückhaltevorrichtung gereinigt, und die vielen Fliesen mit einem Hochdruckreiniger gesäubert. „Im Winter wurde das Wasser wegen des Frostschutzes nicht abgelassen“, berichtet Dollinger. Nur die Ränder waren mit Planen abgedeckt. Eisdruckpolster, in die sich das gefrorene Wasser hineindrücken kann, schützten bei Kälte die Seiten.

Probleme hätte am Ende der Saison die Filterkohle bereitet. „Ich konnte sie zusammendrücken. Das ist ein schlechtes Zeichen. Also muss sie ausgetauscht werden.“ Deshalb hatte die Gemeinde den Auftrag erteilt, die Behälter mit zwölf Tonnen Sand sowie mit neuer Kohle (acht Kubikmeter) zu befüllen. Eine Filtersanierung ist das laut Dollinger aber nicht. Die sei lediglich alle 15 bis 20 Jahre fällig.

Dass das Freibad gut in Schuss ist, ist laut Bürgermeister Andreas Bovenschulte „der Verdienst von Hubert Dollinger“. Ihn bezeichnet der Verwaltungschef als „Motor“. Dollinger habe das Freibad „zu seiner Sache gemacht“ und stets gedrängelt, wenn etwas kaputt gegangen ist. Die Politik habe dem Freibad stets die benötigten Mittel zur Verfügung gestellt.

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