Tag der Architektur: Weyhe im Doppelpack dabei

Freuen sich auf den „Tag der Architektur: Landschaftsarchitektin Christine Frenz-Roemer, Bürgermeister Frank Seidel, Mandy Hütt und Architektin Tanja Remke.  Foto: terrasi
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Freuen sich auf den „Tag der Architektur: Landschaftsarchitektin Christine Frenz-Roemer, Bürgermeister Frank Seidel, Mandy Hütt und Architektin Tanja Remke. Foto: terrasi

Weyhe – 123 Objekte an 63 Orten – und Weyhe darf gleich doppelt dabei sein: Mit den beiden Projekten „KGS Leeste“ und „Interim Henry-Wetjen-Platz“ wird die Gemeinde beim „Tag der Architektur 2020“ am morgigen Sonntag vertreten sein. „Wir freuen uns darüber sehr“, sagt Pressesprecher Sebastian Kelm.

Eine Jury hatte die Schulsanierung und Übergangsgestaltung ausgewählt. Die Aktion der Architektenkammer Niedersachsen und Bremen wird diesmal aber unter veränderten Vorzeichen veranstaltet. Wegen Corona werden in diesem Jahr die Objekte nicht wie sonst geöffnet und es werden keine Führungen angeboten, teilt die Gemeinde in einer Pressenotiz mit. Eine Alternative wurde aber gefunden: Die Besucher können virtuell auf Reise gehen und die Objekte in Form von Kurzfilmen besuchen.

Zu entdecken gibt es dabei einiges: Bei der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Leeste sehe das Auswahlgremium als besondere Aspekte die „sinnvolle Nutzung der Flurflächen sowie die Herstellung eines Außen- und Tageslichtbezugs“. Architektin Tanja Remke und ihr Unternehmen Remke Partner Innenarchitekten aus Barsinghausen sind zum ersten Mal beim Tag der Architektur vertreten. „Wir haben zusammen mit den Schülern und Kollegen die Entwürfe entwickelt. Alle beziehen sich sehr intensiv mit ein.“

Mit der Sanierung liegt das Unternehmen „aktuell gut im Zeitplan“. In sieben Bauabschnitten wird das Gebäude saniert. Die ersten beiden seien bereits fertiggestellt. Im Sommer 2018 wurde mit den Arbeiten begonnen und „im Sommer 2022 soll es fertig sein“, so Remke.

Bis Mitte 2022 werde voraussichtlich die sogenannte Interimgestaltung Henry-Wetjen-Platz am derzeitigen Bestimmungsort stehen. Seit Sommer 2019 zieren die unterschiedlichen Elemente die Fläche am künftigen Kultur- und Bildungszentrum, das Anfang 2021 entstehen soll.

Christine Frenz-Roemer und ihr Team von Frenz Landschaftsarchitekten aus Bremen haben sich mit der Umgestaltung des Henry-Wetjen-Platzes beschäftigt. Ihr Entwurf für ein ansprechend möbliertes „Wohnzimmer im Freien“ sei berücksichtigt worden. Mandy Hütt von Frenz Landschaftsarchitektur sagt: „Der Vorteil ist, dass die Möbel mobil sind und von A nach B transportiert werden können.“ Weiter heißt es in der Mitteilung der Gemeinde: „Ebenso erfreut aufgenommen wird diese ,Nominierung‘ bei der Firma BG alulines/Eurofom aus dem baden-württembergischen Bad Rappenau, von der die ,Weyher Punkte‘ stammen, die dieses Konzept schließlich ausmachen.“ Die neun Punkte symbolisieren die neun Ortsteile. lat

Weitere Infos

https://www.aknds.de/baukultur/tag-der-architektur

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