Musiker rechnet mit 300 Besuchern

Swing Combo gibt im Freibad Gratis-Konzert

Helmut Fellermann, Mitglied der Swing Combo, wirbt für ein Konzert im Freibad. - Foto: Schritt

Weyhe - Von Sigi Schritt. Selbst im Ruhestand überlegt sich der ehemalige Schwimmmeister Helmut Fellermann wie sein ehemaliger Arbeitsplatz, das Kirchweyher Freibad, attraktiver gestaltet werden kann. Als es noch keinen Förderverein gab, hatte er die Idee, dort mit der Swing Combo aufzutreten. Gesagt, getan. Nun steht bereits das fünfte Konzert an, das die Musiker um Fellermann und Dieter Helms am Sonntag, 31. Juli, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr geben wollen. Außerdem hat er für die Kulturbeauftragte eine neue Idee mitgebracht. Fellermann schlägt vor, mindestens ein zweites Konzert anzubieten.

Helmut Fellermann geht davon aus, dass zum Auftritt der Swing Combo wieder rund 300 Besucher den Weg ins Bad finden – soviel wie beim jüngsten Konzert vor einem Jahr. Für viele sei die Veranstaltung eine Art Klassentreffen.

Fellermann berichtet von Besuchern, die früher regelmäßig ins Freibad gekommen waren, und jetzt im betagten Alter die passende Gelegenheit gefunden hätten, um die Atmosphäre auf andere Art und Weise zu genießen.

Der Eintritt ist frei. Nur die Badegäste müssen bezahlen, dürfen aber zuhören. Die Mitarbeiterin an der Kasse erkenne, ob jemand baden oder nur den Klassikern lauschen wolle.

Jedenfalls wollen Fellermann und seine Mitstreiter mit Foxtrott, Swing, Boogie und ChaCha für gute Stimmung sorgen, sagte er gestern bei der Vorstellung des Programms. Das Publikum wird Stücke zahlreicher Musikgrößen hören. Fellermann zählte unter anderem bekannte Namen wie Benny Goodman, Glenn Miller und Edward Kennedy „Duke“ Ellington auf.

Swing ist anders als Rock, erläuterte Fellermann, deshalb sei es auch nicht leicht gewesen, einen Schlagzeuger zu finden, der den Swing im Blut habe. Die in den 1950er-Jahren gegründete Band pausierte für eine längere Zeit. Erst vor über zehn Jahren war es eine Zufallsbegegnung, die die Musiker wieder zusammenbrachte. Fellermann freute sich, in einer achtköpfigen Formation – zwei Saxofonisten, zwei Trompeter, ein Schlagzeuger, ein Kontrabass- und ein Gitarrenspieler – an seinen alten Arbeitsplatz zurückzukommen. Er bezeichnet den Platz unter der Überdachung in der Nähe des DLRG-Raums als „Konzertmuschel“. Das sei ideal für die Schallausbreitung.

Erstmals wird der Förderverein das Konzert begleiten und Essen und Getränke anbieten.

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