Gründungsversammlung des Trägervereins „Weyher helfen!“ am Freitag

Suppenküche und freie Tafel in Leeste

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Reiner Helms will in Leeste einen sozialen Treff etablieren und will auch Jobs schaffen, die geeignet sind, um Menschen in den Arbeitsmarkt einzugliedern. 

Weyhe - Von Sigi Schritt. Der Leester Reiner Helms, Motor der Initiative „Weyhe hilft Flutopfern“, plant ein großes Projekt für die Wesergemeinde und umzu. Er will eine Suppenküche auf die Beine stellen, die er mit einer freien Tafel verbinden möchte.

Um das Projekt mit Leben zu füllen, sucht Helms Unterstützer aus allen gesellschaftlichen Schichten. Er lädt Interessierte für Freitag, 31. Januar, um 19 Uhr zu einer Infoveranstaltung ins Backhaus der Wassermühle Sudweyhe ein.

Helms hat bereits eine genaue Vorstellung: Er möchte für sein Vorhaben einen Trägerverein gründen, der bislang den Arbeitsnamen „Weyher helfen!“ trägt. Dieser soll unter anderem auch EU-Gelder anzapfen. Der Leester selbst will als Vorsitzender kandidieren. „Wir benötigen viele Helfer“, sagt Helms und hofft auf große Resonanz. Er geht davon aus, dass zehn Prozent der Bevölkerung bedürftig seien. Das sind in Weyhe 3 000 Menschen.

Wie kommt Helms auf die Idee zu diesem Großprojekt? Er sei bei der Flutopferhilfe auf Menschen aus Weyhe getroffen, die sich tatkräftig für das Gemeinwesen engagieren, sagt er. Im Osten Deutschlands habe er in Schönebeck die Initiative „Suppe & Seele“ kennengelernt. Unternehmer und Privatpersonen hatten die gegründet, um eine Suppenküche, einen Kleidermarkt und vieles mehr zu organisieren. Seiner Meinung nach fehlt in der Region ein Café mit Mittagstisch für Bedürftige in Kombination mit einer freien Tafel. Als Gebäude käme das ehemalige Verwaltungsgebäude der Landwehr-Mühle (heute GS agri) in Frage, das leer steht. Er plant, es langfristig zu mieten. Es soll eine Küche eingerichtet werden. Außerdem sollen dort und im Service Arbeitslose tätig sein, die ihre Chancen für den Arbeitsmarkt verbessern wollen. Die Vertragsverhandlungen laufen, und die Weichen scheinen gestellt zu sein. Um anfangen zu können, will Helms in Kürze ein Büro im Leester Bahnhof beziehen. Die Weserbahn will dafür Grünes Licht geben, hieß es gestern.

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