Unternehmer ziehen positive Halbzeitbilanz

Summer in the City mit 4000 Gästen: Andrang an den Ständen

+
Die Veranstaltung Summer in the City ist ein Besuchermagnet und der Marktplatz Kirchweyhe ein beliebter Treffpunkt. 

Kirchweyhe - Besucher treffen nach der Arbeit Freunde, hören Musik, essen, trinken und lassen den Abend angenehm ausklingen. Dieses Konzept kommt bestens an und hat am Donnerstag – zum dritten Mal in diesem Sommer – viele Besucher in die gute Stube der Wesergemeinde gelockt. Der Marktplatz war so voll wie nie zuvor: Beobachter und Standbetreiber gehen von rund 4000 Gästen aus. „Nicht ein roter Stein war mehr zu sehen“, frohlockt der Unternehmer Matthias Eggers (Die Zapferei). „Das Wetter spielte gestern wieder mit“, sagt Ines Mannott aus dem Stadtmarketing erfreut, die die Veranstaltung für die Gemeinde organisiert hat.

Die Rathausmitarbeiterin zieht zur Halbzeit der Reihe eine positive Bilanz. Der Start sei famos gewesen. Aber dann kam der Regen beim zweiten Mal. Doch das tat der abendlichen Stimmung keinen Abbruch. Die Besucherzahl reduzierte sich bei diesem Mal, die Gastronomen hätten jedoch ihren Schnitt gemacht, war zu hören. Matthias Eggers (47) äußerte sich ebenfalls zufrieden zum bisherigen Verlauf der friedlichen Veranstaltung. „Das Publikum ist bunt gemischt, die Gäste trinken viel, aber sie saufen nicht“, sagt er.

Unzählige Besucher kennt Eggers persönlich, oder er hat andere schon mal gesehen. Bewährt hat sich seiner Meinung nach auch das Pfandsystem: Es ist in diesem Jahr eingeführt worden. Bei Tagen mit einem hohen Andrang müsse man vielleicht ein bisschen länger warten, aber das hätten die Gäste locker weggesteckt. „Spülen hält ein bisschen auf“, so Eggers. Die Becher würden allesamt mit frischem Wasser gereinigt, erklärt er. Dieses Prozedere sei stets gleich und habe sich bereits bewährt: Am Vortag positioniere er seinen Thekenwagen, und bevor die Veranstaltung beginnt, verbinde er seinen Wagen mittels Spezialschläuchen und Kabeln mit den Marktplatz-Pollern, die Strom und Wasser liefern.

Diese Besucherinnen finden am Crossini-Stand eine gemütliche Ecke. 

Während Weyher längst wissen, dass die Bürger der Gemeinde gerne feiern und Veranstaltungen wie Summer in the City sehr schätzen, hat sich Unternehmer Uwe Senkowski aus Bremen-Borgfeld davon selbst ein Bild gemacht. „Ich bin begeistert. Das Ambiente ist klasse.“ Er kenne auch andere Veranstaltungen mit einem aggressiven Publikum, das sei in Weyhe völlig anders. Der Bremer reiht sich in diesem Jahr erstmals mit seinem Crêpes- und Baguetterie-Stand in die Wagenburg der Beschicker ein. Er führt selbst gute Gespräche und erlebt, dass Teile seines Warenbestands leer gekauft wurden. Obgleich sich zeitweise lange Schlangen bilden, so „bleiben alle entspannt“. 

„Summer in the City“ - die Party mit „Shy Marona“

 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt
 © Sigi Schritt

Diese After-Work-Stimmung bestärkt den Wunsch seiner Frau Renate, von der Hansestadt in die Wesergemeinde ziehen zu wollen. „Wir schauen uns jetzt nach einem Haus um“, gibt sich Uwe Senkowski entschlossen. Außerdem kann er sich vorstellen, in Weyhe einen Baguetterie-Laden zu eröffnen. Der Zuspruch auf dem Marktplatz zeige ihm, dass die Menschen „so etwas wollen“. „Das schreit danach“, betont Senkowski. Er betreibt in Bremen unter dem Namen Crossini mehrere Geschäfte und ist seit der Saisoneröffnung auch im Freibad präsent.

Die Mitglieder des Lions Clubs Bremer Süden freuen sich, dass ihre Pizza-Varianten gut angekommen sind.

Die Erfahrung, dass es sogar so gut läuft, dass die großzügige Warenkalkulation nicht ausreicht, machen weitere Standbetreiber. Die Mitglieder des Lions Clubs Bremer Süden, die Pizza-Taschen verkaufen, müssen früher als geplant aufhören. „Es lief wirklich prima“, bilanziert der neue Präsident Florian Walter. Eigentlich wollten die Löwen ihren Verkaufswagen nur drei Mal aufstellen. Aber nun möchten sie mindestens eine Zugabe geben, so Walter. Das hätten sie der Organisatorin Ines Mannott versprochen. Sie hatte eigentlich Ersatz für den Löwen-Wagen bestellt, aber der Betreiber sagte ab. „Am nächsten Donnerstag sind wir daher wieder dabei“, kündigt Florian Walter an.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Weltweite Trauer um Basketball-Ikone Bryant

Weltweite Trauer um Basketball-Ikone Bryant

Wie werde ich Bestatter/in?

Wie werde ich Bestatter/in?

Steine auf die Polizei: Indymedia-Demo in Leipzig eskaliert

Steine auf die Polizei: Indymedia-Demo in Leipzig eskaliert

Zahl der Virus-Toten steigt - China verschärft Maßnahmen

Zahl der Virus-Toten steigt - China verschärft Maßnahmen

Meistgelesene Artikel

Autohändler gibt mit Bugatti Chiron Gas – Polizei schreitet ein

Autohändler gibt mit Bugatti Chiron Gas – Polizei schreitet ein

DSDS-Kandidatin flasht Dieter Bohlen - der zieht Vergleich mit DSDS-Sieger

DSDS-Kandidatin flasht Dieter Bohlen - der zieht Vergleich mit DSDS-Sieger

Heftiger Unfall: Auto prallt gegen Garage und landet kopfüber im Graben

Heftiger Unfall: Auto prallt gegen Garage und landet kopfüber im Graben

Parkplatzsuche bei IKEA außer Kontrolle: Autofahrer tritt Konkurrenten

Parkplatzsuche bei IKEA außer Kontrolle: Autofahrer tritt Konkurrenten

Kommentare