TuS Sudweyhe organisiert mit FSJler Mathis Grashoff Parcours für Kinder bis zehn Jahren

Kinder toben beim Winterspielplatz

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Begegnungen auf Augenhöhe am Gymnastikball: Eltern haben viel Freude, ihren Kindern beim Spielen in der Turnhalle zuzusehen.

Sudweyhe - Von Vanessa Siemer. Von einer schräg stehenden Matte, die an einer Sprossenwand befestigt ist, kullern Kinder. Sie lachen, johlen und toben. Zahlreiche Mädchen und Jungen im Alter bis zehn Jahren lassen am Sonntagnachmittag in der Turnhalle der Paul-Maar Grundschule in Sudweyhe ihre aufgestaute Energie raus.

„In der kalten Jahreszeit kann man nicht so gut draußen toben, daher kam uns die Idee, einen Winterspielplatz in der Turnhalle einzurichten“, erklärte Elke Behrens (40), die zwei Kinderturngruppen leitet.

Bei der Planung unterstützte sie Mathis Grashoff, der zurzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Verein absolviert. „Während des FSJ plant jeder ein eigenes Projekt, sagte Grashoff. „Ich habe dafür den Winterspielplatz gewählt. Dazu habe ich unter anderem ein Infoblatt gestaltet und mir den Aufbau zahlreicher Spiele überlegt.“

Der 18-Jährige stellte für mehr als zehn Stationen Trampoline, Hula-Hoop-Reifen, ein kleines Fußballfeld, Schaukeln, eine Höhle, Turnstangen, eine Matte zum Rutschen, Kegel und eine Slalombahn aus Pylonen auf. Entspannte Eltern schauten ihren fröhlichen Kindern zu.

Die 35-jährige Mutter Anne Weihrauch aus Kirchweyhe lobte den Aufbau. Ihr Sohn Ole (5) ist begeistert: „Hier macht alles Spaß. Ich war schon Balancieren und in der Höhle.“

Die achtjährige Sarah Precht aus Lahausen war mit ihren Eltern hier. „Mir gefällt es gut. Ich war schon an den Schaukeln, auf dem Trampolin, an der Turnstange, und ich bin Seil gesprungen“, sagte sie.

Kristin Scheer, 30, aus Sudweyhe wollte an diesem Nachmittag ihrer einjährigen Tochter ein Erlebnis bieten. „Wir sind schon die Matten heruntergerutscht, auch für die Kleinsten ist etwas dabei.“

Auch der FSJler Grashoff zeigte sich zufrieden: „Die Kinder sind beschäftigt und haben Spaß. Es sind mehr Besucher als erwartet gekommen.“ Sein Freund Ole Brase (18) unterstützte ihn, indem er Bockwürstchen und Getränke verkaufte und an der Kasse half.

Für Vereinsmitglieder war die Veranstaltung kostenlos, alle anderen bezahlten einen Euro, oder sie lösten einen Familienbeitrag, der ab drei Personen (2,50 Euro) fällig wird.

Eltern, die sich nicht am Hallenrand aufhalten wollten, konnten ihrem Nachwuchs auch von den Tribünen beim Toben zusehen und die ausgelassene Stimmung der Mädchen und Jungen beobachten.

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