KGS Kirchweyhe: Schüler erlaufen 10.000 Euro

Auf Stempeljagd im Neddernfeld

Kurze Verschnaufpause, dann geht es weiter. Die jungen Läufer weisen mit einem Stempel nach, wie viele Runden sie gelaufen sind. - Foto: Ehlers

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Sehr zufrieden über die Laufergebnisse haben sich gestern die Mitorganisatoren des Run-for-Help-Laufs der KGS Kirchweyhe, Ole Prehn und Jens Rudolf, geäußert. Die Schüler aller 37 Klassen der Jahrgänge fünf bis zehn legten rechnerisch eine Strecke von 4 438 Kilometern zurück. Das entspricht etwa der Länge der Luftlinie von Niedersachsen nach Katar.

Die Schüler hatten sich laut Rudolf in den vergangenen drei Wochen Sponsoren gesucht, die entweder einen Festbetrag oder einen bestimmten Obolus je Runde für den guten Zweck bezahlen. Einige Mäzene wollten sogar Beträge bis 300 Euro spendieren.

Mit den separaten Spenden der Lehrerschaft wie auch einer einzelnen Klasse wird die erlaufene Summe von rund 9700 Euro am Ende die 10.000-Euro-Marke übersteigen, gibt sich Rudolf sehr optimistisch. Das Organisatiorenteam um Ole Prehn, Martin Kirchner, Jens Rudolf, Mario Hollwedel, Simon Mehlmann und Simon Scherzberg will das Geld einem Flüchtlingscamp für Kinder im Libanon zur Verfügung stellen.

Die Schüler begaben sich im Neddernfeld auf Stempeljagd. Je Kilometer gab es einen Abdruck. Zuvor hatte die Tanzpädagogin Ayleen Arslan die Schüler mit drei Helfern und musikalischen Übungen auf den Lauf durch die Felder eingestimmt haben.

Die Schüler eines Profilkurses präsentierten ebenfalls tänzerische Einlagen. Die Rechnung scheint aufgegangen zu sein: Kein Schüler hat sich laut Prehn verletzt. Der Förderverein versorgte die jungen Sportler mit Getränken. Landwirt Gerd Brüning spendierte Äpfel.

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