Stehende Ovationen in der Felicianuskirche

„Sinfonietta Oldenburg“ und Weyher Kantoreichor begeistern

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Die „Sinfonietta Oldenburg“ und der Chor der Felicianuskantorei Weyhe bringen bei dem Konzert in Kirchweyhe Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gehör.

Kirchweyhe - Von Bernd Ostrowski. „Am 31. Oktober jährt sich zum 500. Mal das lutherische Evangelium“, so Pastorin Gisela Freese am Samstag in der Kirche Felicianuns in Kirchweyhe.

Sie wünschte dem zahlreich erschienenen Publikum in ihrer Begrüßungsansprache einen schönen Abend. Und dieser Wunsch ging in Erfüllung, denn am Ende gab es sogar stehende Ovationen für die Künstler, die das Konzert gestalteten.

Diese gehörten dem Orchester „Sinfonietta Oldenburg“ und dem Chor der Felicianuskantorei Weyhe an. Etwa 70 Sängerinnen und Sänger sowie rund 40 Instrumentalisten des Orchesters hatten im vorderen Bereich des Kirchenschiffes Stellung bezogen. Das „Sinfonietta“ ist ein Zusammenschluss professioneller Musiker aus Sinfonieorchestern in Oldenburg und Bremen, der Hochschule für Künste sowie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, und beschäftigt sich vor allem mit Requien von Verdi und Brahms sowie Oratorien von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Akustik der Felicianuskirche für Konzerte hervorragend geeignet

Es stellte sich einmal mehr heraus, dass die Akustik der Felicianuskirche für Konzerte dieser Größenordnung hervorragend geeignet ist. Als Solostimmen traten Anja Petersen und Stephanie Henke, beide Sopran, die Tenöre Clemens C. Löschmann und Ulrich Siegler sowie Martin Vetter und Ralf Mühlbrandt als Bässe auf. Die musikalische Leitung hatte Elisabeth Geppert, die Dirigentin der Felicianuskantorei.

Auf dem Programm standen drei Werke des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy. Das Konzert begann mit der Reformations-Sinfonie aus dem Jahre 1830, der zweiten der insgesamt fünf Sinfonien des Komponisten. Am Anfang ein getragener Satz Andante Allegro con fuoco. Über den beschwingten zweiten Satz Allegro vivace und das kämpferische Andante ging das Werk in den Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ über.

Es folgte die Vertonung des 42. Psalms unter dem Titel „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“, die Mendelssohn Bartholdy selbst als das Beste bezeichnet hat, was er in dieser Art komponierte. Dieses Werk endet in dem Schluss-Chor „Was betrübst du dich meine Seele und bist so unruhig in mir?“

Das dritte Werk, das auf dem Programm stand, war die Sinfonie-Kantate „Lobgesang“. Diese beginnt erst einmal instrumental, bevor der Chor seinen Einsatz hat, mit dem Titel „Alles was Odem hat, lobe den Herrn“. Es folgte ein Solopart des Tenors „Saget es, die ihr erlöst seid durch den Herrn“. Die Sopranstimmen sangen „Ich harrete des Herrn“ und endeten mit dem Schlusschor „Danket dem Herrn und rühmt seinen Namen und preiset seine Herrlichkeit – Halleluja, lobe den Herrn!“ Das Publikum dankte der hervorragenden Leistung der Interpreten.

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