Stadtplanerin und Straßenexperte neu im Fachbereich Bau, Planung und Umwelt

„Mit Freude und Herzblut“

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Simone Irmscher und Dierk Heitmann verstärken seit August beziehungsweise Oktober das Rathausteam.

Weyhe - Von Philipp Köster. Die Gemeinde Weyhe hat zwei bedeutsame Stellen im Fachbereich Bau, Planung und Umwelt neu besetzt. Simone Irmscher ist die neue Stadtplanerin, die die Aufgaben vom erkrankten Matthias Schwebke übernimmt. Dierk Heitmanns Fachgebiet ist die Straßenunterhaltung.

Als Stadtplanerin bohrt Irmscher gleich ein dickes Brett: Die 29-Jährige kümmert sich um das große Projekt Ortskernentwicklung in Leeste. Seit August ist sie bei der Gemeinde beschäftigt, das Thema Leeste ist der gebürtigen Chemnitzerin aber schon „ans Herz gewachsen“. „Mit viel Freude und Herzblut“, wie sie sagt, hat sie sich der Umsetzung erster Projektteile gewidmet. So gibt sie neugierigen Bürgern ebenso Auskunft über Aspekte des geltenden Baurechts wie Investoren, die sich zum Beispiel für das Grundstück der Kirchengemeinde an der Schulstraße interessieren.

Irmscher, die schon als Stadt- und Regionalplanerin in Cottbus sowie in einem Bremer Ingenieurbüro gearbeitet hat, versichert, dass sich im kommenden Jahr viel in Leeste verändern wird. In ihrem Büro hat sie ein Modell vom Areal am Henry-Wetjen-Platz. „Ich ordne die kleinen Holzgebäude an, um später einen Plan gestalten zu können, sagt die 29-Jährige.

Ins Zimmer nebenan im Erdgeschoss des Rathauses ist vor einigen Wochen Dierk Heitmann eingezogen. Der Bauingenieur verfolgt im Fachbereich Bau, Planung und Umwelt ein schlicht klingendes Motto: „Straßen sollen so sein, dass man sie benutzen kann.“

In Weyhe kann man das nicht überall optimal, um es vorsichtig zu formulieren. Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat in den neun Ortsteilversammlungen vor allem oft von der mangelnden Entwässerung auf und an Straßen gehört.

Dirk Heitmann, seit Oktober bei der Gemeinde angestellt, verspricht: „Da sind wir dran.“ Die Ursache für die Entwässerungproblematik seien oft zu schmale Straßen. Auch die Seitenräume seien häufig zu schmal. Um Begegnungsverkehr zu ermöglichen, hätte man die Seitenräume meist geschottert. Doch irgendwann bildeten sich wieder neue Schlaglöcher, die sich nach Regen mit Wasser füllen. „Wir streben eine Umorientierung an, was die Befestigung der Seitenräume angeht“, sagt der 32-Jährige und verweist auf Betonrasengittersteine als Möglichkeit. Für das kommende Jahr hat Dierk Heitmann, was die Sanierung angeht, den Heckenweg im Jeebel auf der Agenda. Neu hergestellt wird der zweite Abschnitt des Dobbenwegs/Am Dobben in Kirchweyhe. Apropos Straßenneubau: Auch das ist eine Erkenntnis der Bürgergespräche von Verwaltungschef Bovenschulte, dass die Leute wegen der Beteiligung an den Kosten zu 90 Prozent nach Möglichkeit gerne auf einen Komplett-Neubau verzichten. „In manchen Fällen ist das aber nicht möglich“, sagt der Bürgermeister.

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