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Kürzester Ausschuss in der aktuellen Wahlperiode

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Von: Sigi Schritt

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Der Neubau der Weyher Bibliothek: Die Einrichtung am Henry-Wetjen-Platz in Leeste soll ein Selbstverbuchungssystem bekommen.
Der Neubau der Weyher Bibliothek: Die Einrichtung am Henry-Wetjen-Platz in Leeste soll ein Selbstverbuchungssystem bekommen. © Sigi Schritt

Weyhe – Mit einer Dauer von nur 20 Minuten war die Sitzung des Ausschusses für Sport und Kultur am Donnerstagabend die Kürzeste in der aktuellen Wahlperiode. Die Ausschussvorsitzende Annika Bruck (Grüne) stellte Einigkeit fest. Die Ausschussmitglieder empfehlen dem Rat einstimmig, dem Entwurf der Verwaltung über den Teilhaushalt des Bereichs Sport und Kultur zuzustimmen.

Weiterhin haben die Parteien mehrheitlich eine Liste mit verschiedenen Investitionsvorschlägen der Verwaltung ohne große Diskussion oder Änderungswünschen passieren lassen. Lediglich Andreas Hinderks (FDP) enthielt sich bei den Investitionen.

Welche Investitionen stehen an? In den Unterlagen geht es zum Beispiel um das Thema Bibliothek: So soll die Erstausstattung für den Neubau am Henry-Wetjen-Platz finanziert werden. Es ist außerdem geplant, im Kulturr- und Bildungszentrum ein Selbstverbuchungssystem zu installieren. Dafür ist laut einer Übersicht ein Gesamtbetrag von mehr als eine Million Euro vorgesehen. Weitere Investitionen: Das Sportnebenzentrum Melchiorshausen soll eine Zuwendung für LED-Flutlicht (7 500 Euro) bekommen. In einer weiteren Position geht es um die Errichtung eines Parkplatzes auf dem Sportnebenzentrum in Melchiorshausen (60 000 Euro).

In seiner Präsentation berichtete der Fachbereichsleiter Fabian von Weyhe, dass in diesem Jahr in den Bereichen Kultur und Bibliothek mit ordentlichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt 918000 Euro zu rechnen seien. Dem stünden Einnahmen von 70  000 Euro entgegen. Im Bereich Sport sei die Einnahmesituation besser: 182 000 Euro bei Aufwendungen in Höhe von 575 000 Euro.

Im Rahmen der Express-Sitzung wollte Ratsherr Prof. Dr. Dennis Kipker (CDU) wissen, was mit einem Antrag seiner Fraktion aus dem Jahr 2013 geschehen sei. Er erinnerte daran, dass die Christdemokraten sich auch weiterhin für die Errichtung eines Sportgartens einsetzen würden.

Gerade die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig Treffpunkte im Freien sind. Für Jugendliche gebe es in Weyhe zuwenig zentraler Treffpunkte, findet er. Die Sportgarten-Idee der Christdemokraten greife sogenannte Outdoor-Konzepte für Weyher Jugendliche auf.

Ausschussvorsitzende Annika Bruck merkte an, dass dies nicht der richtige Ausschuss sei. Nach Rücksprache mit Rathausmitarbeiterin Susanna Clottey teilte sie mit, dass das CDU-Thema in einem Ausschuss der kommenden Woche behandelt.

Bürgermeister Frank Seidel (SPD) merkte dazu abschließend an: „Bei uns geht nix unter.“

Von Sigi Schritt

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