Parkplatz-Facelifting in Melchiorshausen

SPD: Lieber Pflaster statt Schotterpiste

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Die Schotterpiste samt den Schlaglöchern vor dem Vereinsheim des T71 gibt es weiterhin.

Melchiorshausen - Von Sigi Schritt. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, das gleiche gilt auch für eine Pflasterung für die Verbesserung der Parkplatzsituation beim Sportnebenzentrum Melchiorshausen.

Im März des vergangenen Jahres hatte die Politik die Anfrage der Kreiszeitung zum Anlass genommen, ein Parkplatz-Facelifting ins Auge zu fassen. Der Vorplatz zum Vereinsheim des TC71, zugleich Wahllokal der Gemeinde, glich damals einer Schlaglochpiste. Zwischenzeitlich ist eine Padel-Anlage errichtet – die Autos werden weiterhin in und an Pfützen abgestellt. Passiert ist aber noch nicht viel. Gestern war auf dem Platz erneut eine große Wasserfläche zu sehen, obwohl es zuvor nicht geregnet hatte. Das Problem ist, dass die Gemeinde zwar immer wieder Schotter verteilt hat, aber sich dieser durch die Last der Autos soweit verdichtet, dass diese Schicht nun schwer das Wasser durchlässt, sagt der TC71-Vorsitzende Alexander Schwarz.

Der Verein folgte der Aufforderung der Christdemokraten, einen eigenen Antrag zum Thema zu stellen. „Nach einer Sportplatzbegehung durch die Gemeinde haben wir das auch getan“, sagt Schwarz. Unterstützung bekommt der Verein auch von den Sozialdemokraten. Ratsherr Jürgen Borchers von der SPD hat den Rat aufgefordert, einen Beschluss herbeizuführen, damit die Parkplätze beim Sportnebenzentrum Melchiorshausen gepflastert beziehungsweise besser befestigt werden. Die Abstellflächen seien in Sand und Rollsplit ausgeführt, begründete er. Daraus resultiere, dass es – je nach Wetterlage – schwierig sei, die Sportplätze trocken Fußes zu erreichen. Außerdem sei die Parksituation insgesamt schlecht. Borchers forderte die Verwaltung auf, eine bessere Befestigung zu prüfen und Ergebnisse hierzu zur weiteren Entscheidung vorzulegen. Für den TC71-Vorsitzenden sind das gute Nachrichten. Die Vorsitzende des Sportvereins Blau-Weiß Melchiorshausen, Birgit Sündermann, kann das Ansinnen des TC71 sehr gut nachvollziehen. Ihr Verein würde sich aber noch mehr über eine Erhöhung der Parkkapazitäten freuen. Sie dankte der Gemeinde, dass sie kürzlich weitere Abstellmöglichkeiten für die Fahrzeuge geschaffen hat.

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