Verein musste umfangreichen Fragenkatalog beantworten

Sozialverband zeichnet TuS Sudweyhe für barrierefreien SGL-Zugang aus

Auf dem Foto stehen (v.l.) Ivonne Beneke (SoVD), Rudi Dyk (SoVD), Wolfgang Hasselbring, Wolfgang Scheike (SoVD), Axel Reichhardt, Frank Seidel, Ortwin Stieglitz, Heinz-Wilhelm Clausen. - Foto: Ehlers

Sudweyhe - „Ein gutes Beispiel – überlegt geplant – an alle gedacht“, heißt es auf einem eigentlich zu kleinen Schild, das neben dem Eingang zum SGL-Bewegungszentrum des TuS Sudweyhe angebracht werden soll.

Dieses Schild hatten Ortwin Stieglitz, Kreisvorstandsmitglied des Sozialverbands, und mehrere Mitglieder des Kirchweyher SoVD mitgebracht und es dem ehemaligen TuS-Vorsitzenden Heinz-Wilhelm Clausen übergeben. Clausen sei der richtige Adressat dafür, erklärten der stellvertretende TuS-Vorsitzende Wolfgang Hasselbring und Geschäftsführer Axel Reichhardt, denn Clausen habe das schließlich „alles angeleiert“.

In gemütlicher Runde erzählte der seinen Gästen, zu denen auch Frank Seidel als Stellvertreter des Bürgermeisters gehörte, wie es zum Bau des SGL gekommen war, dessen barrierefreier Zugang der Grund für die Auszeichnung war.

Bereits nach dem ersten Umbau 1995 habe eine Rampe zum Eingang geführt, aber die höher gelegenen Räumlichkeiten waren noch nicht für alle betretbar. Das habe sich erst 2015 geändert, als sogar die fünf Stufen ins Souterrain, wo auch der Kindergarten untergebracht ist, durch eine Hebebühne barrierefrei überbrückt wurden.

Als damit auch der letzte Raum im SGL barrierefrei erreichbar war, habe der TuS Sudweyhe einen Versuch unternommen, dafür eine Anerkennung zu erhalten. Der SoVD Kirchweyhe habe den Verein dabei unterstützt: „Aber als der riesige Fragenkatalog vor mir lag, hatte ich kaum noch Hoffnung“, berichtete Clausen. Drei Treffen mit Ortwin Stieglitz, der im SoVD-Kreisvorstand Vorsitzender des sozialpolitischen Ausschusses ist, seien erforderlich gewesen, um alle Fragen zu klären.

„Das Gesamtpaket stimmte, wenn auch nicht bis in die letzten Details“, lobte Stieglitz die Arbeit des TuS Sudweyhe. „Der Vorstand hat überlegt geplant, damit alle Barrieren fallen“, so Stieglitz, der aus diesem Projekt selbst noch neue Anregungen für seine weitere ehrenamtliche Arbeit im SoVD gewonnen habe.

Der TuS Sudweyhe habe in vielen Bereichen in der Region eine Vorreiterrolle übernommen, kommentierte Frank Seidel. Er hoffe, dass die Auszeichnung durch den SoVD weitere Vereine und Verbände motivieren möge, ihrerseits Anstrengungen zur Barrierefreiheit zu unternehmen.

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