Futsal-Turnier der Gemeinde

Siegreiche „Teufelskicker“

Elf Teams treten in der KGS-Halle gegeneinander an. Schiedsrichter beobachten den Spielverlauf und achten auf Fairness. - Foto: hu

Leeste - Von Siard Schulz. Fußball – oder besser gesagt Futsal – satt haben am vergangenen Sonnabend rund 80 Sportbegeisterte im Alter von 14 bis 21 Jahren erlebt. Im Rahmen des von der Gemeinde organisierten „Weyher Futsal-Cups“ hatten sich elf Mannschaften in der Sporthalle der KGS Leeste versammelt, um in einem fairen Wettbewerb gegeneinander anzutreten. Beim Futsal handelt es sich um eine südamerikanische Variante des Hallenfußballs. Dabei wird mit einem kleineren, sprungreduziertem Ball gespielt. Diese Form soll deutlich weniger körperbetont sein und ein schnelleres Spiel als gewöhnlich ermöglichen.

Dass so mancher Kicker nicht zum ersten Mal gegen den gewöhnungsbedürftigen Ball trat, zeigten erste Berührungen mit dem Leder. Marvin Nienstermann, der sonst für den SC Weyhe aufläuft, oder Dominik Rosenberg vom TSV Melchiorshausen haben in ihren Fußballvereinen bereits das nötige Handwerk gelernt und Erfahrungen gesammelt. Beide spielen für das Team der „Teufelskicker“, das bereits in den zurückliegenden Jahren überzeugte. In einem packenden Finale gegen das Team „Weyher Elite“ entschieden die Teufelskicker abermals das Turnier für sich. Nach einem 1:1-Unentschieden nach der regulären Zeit, musste der Sieger im Sieben-Meter-Schießen ausgefochten werden. Hier setzte sich die Mannschaft um Marvin Nienstermann und Dominik Rosenberg mit 3:2 durch und nahm den Wanderpokal mit nach Hause.

Ob Fußballer oder Neuling – alle können gemeinsam gegeneinander spielen. „Das ist das Besondere, das dieses Turnier ausmacht“, sagt Jugendpfleger Carsten Platt.

Nach einem packenden Finale haben die „Teufelskicker“ das Turnier für sich entschieden. - Foto: Carsten Platt

Dass diese offene Spielform bei den Jugendlichen und Heranwachsenden ankommt, zeigt auch die Vergangenheit. Bereits zum neunten Mal bot die Gemeinde gemeinsam mit den Jugendhäusern dieses Spektakel an. Hintergrund waren vor zehn Jahren anhaltende Spannungen zwischen jugendlichen Gruppen gewesen. Der damalige Beauftragte, Günter Meyer, brachte seinerzeit das Projekt ins Rollen, als er mit einer Arbeitsgruppe innerhalb des Präventionsrates an einer Lösung arbeitete.

Meyer ließ es sich auch dieses Mal nicht nehmen, den Sportlern beim Kicken zuzuschauen. Er erinnerte sich noch daran, dass die Kicker anfangs nicht in der Halle, sondern auf dem Mühlenkamp aufliefen: „Das war allerdings kein guter Spielort angesichts der zahlreichen Maulwurfshügel“. An diese Zeit entsinnt sich auch sein Nachfolger, Carsten Platt: „Das Verletzungsrisiko war dort zu hoch. Wir hatten einige verstauchte Knöchel zu beklagen“, erklärt er. Deshalb sei man nun auf Umwegen in der Halle gelandet.

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