Seniorenzentrum feiert Sommerfest

Maritimes Flair in der Alten Wache

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Die Besucher des Sommerfestes in der Alten Wache konnten sich Bilder anschauen und sich über die Angebote des Seniorenzentrums informieren.

Leeste - „Wenn es die Alte Wache nicht schon gäbe, dann müsste man sie erfinden“, erklärte ein Besucher am Sonntag auf dem Sommerfest der Einrichtung. Die Alte Wache hatte über die Toppen geflaggt, denn das Motto des Nachmittags lautete „Sonne, Sand und Wolken“, und das Programm hatte durchaus maritimes Flair.

Unter eben diesem Arbeitstitel hatten auch die Mitglieder des von Inge Wawer geleiteten Aquarellkurses eine Ausstellung mit Bildern vorbereitet. Die Werke zeigten Leuchttürme, Strandszenen sowie luftige Wolkenformationen und Schiffe. In den Gängen und auf den Tischen standen weiße und blaue Papierschiffchen, und im Saal erwartete „Marie-Claire“ die Gäste. Die Organisatoren hatten der berühmtesten Leester Schaufensterpuppe ein luftiges Sommerkleidchen angezogen, einen Strohhut und eine Sonnenbrille aufgesetzt und sie an einem imaginären Strand auf einen Liegestuhl gesetzt. Im Hintergrund erklangen passende Schlager aus den 1960er-Jahren von Lolita und Catherina Valente, die Ilona Güttler in ihrem Plattenschrank entdeckt hatte.

Drinnen oder draußen? Das war die Frage, die die Organisatoren um Gerhard Göde bis kurz vor Beginn des Festes bewegt hatte. Die Entscheidung fiel angesichts des Sonnenscheins für draußen. So übernahm die von Elisabeth Becker geleitete Bauchtanzgruppe die Rolle des „Eisbrechers“, der sie mit ihren geschmeidigen Tänzen sofort gerecht wurde.

Danach las Inge Bösche einige ihrer plattdeutschen „Geschichten von der Waterkant“ vor, die die Leester Schlickrutscher unter Leitung von Inge Rippe anschließend mit ihren Shantys fortsetzten.

Da sich die Besucher auf dem Freigelände und in den Gängen, Räumen oder im Café aufhielten, sorgte Carl-Heinz Cölle als „Programmeinhalter“ dafür, dass alle rechtzeitig vor Beginn einer Aufführung informiert wurden. Er schlenderte mit dem entsprechenden Programmpunkt vor der Brust über das Festgelände.

Die Gruppe „Frühstückscafé“ lud zum Nachmittagscafé ein, bei dem die Damen selbst gebackene Kuchen und Torten servierten.

Die meisten Besucher kannten sich in der Alten Wache bestens aus, aber es waren auch einige darunter, die sich über das Angebot des Seniorenzentrums informieren wollten und über dessen Vielfalt staunten. Sie konnten sich auch gleich in eine „Mitmachliste“ eintragen, denn im Herbst könnte sich bei ausreichender Beteiligung ein Singkreis bilden, für den noch Teilnehmer gesucht werden.

Auch die Weyher Hospizgruppe und der Verein „Sprachlos“ nutzten das Sommerfest, um die Besucher über ihre Arbeit zu informieren.

Freiluftschach, die Gruppe „Tuba Libre“, eine von Inge Bösche organisierte Cocktailbar, Gegrilltes und Bier vom Fass rundeten den Tag der offenen Tür ab.

bt

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