Empfang und Sommerfest

Melchiorshauser Kita Farbenfroh besteht seit 20 Jahren

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Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Brigitta Oetjen-Wittig, Leiterin der Kita Melchiorshausen, schneiden die Geburtstagstorte an.

Melchiorshausen - Von Sigi Schritt. Mit einem Empfang am Morgen und einem Sommerfest am Nachmittag hat gestern das Team des Kindergartens Melchiorshausen mit Kindern, Eltern und Gästen den 20. Geburtstag der Einrichtung gefeiert. Bürgermeister Andreas Bovenschulte und die Leiterin der Kita, Brigitta Oetjen-Wittig, schnitten gemeinsam eine Torte an.

Die Erzieherinnen hatten für den Nachmittag ein dreistündiges Programm ausgearbeitet, das unter dem Motto „Eine Reise um die Welt“ stand. Sie haben unter anderem die Feuerwehr gewinnen können, Gerätschaften zu zeigen. Auftritte der Kinder und zahlreiche Spiele rundeten den besonderern Tag ab.

Bereits am Morgen hatten Kinder mehrerer Gruppen unter Leitung von Elke Münter für die Gäste aus Politik und Verwaltung sowie für die Vertreterinnen anderer Kindergärten Musikbeiträge präsentiert.

Der Verwaltungschef lobte nicht nur die familiäre Atmosphäre des mit fünf Sternen ausgezeichneten Hauses, sondern insbesondere die Mitarbeiter, deren Professionalität von einem Berliner Institut bestätigt wurde. Sein Fazit: „Dies ist keine Dorf-Muckel-Kita, sondern eine hochprofessionelle Einrichtung.“ Das sei nicht nur ein Verdienst aller Erzieherinnen, sondern auch der der Eltern, so Bovenschulte.

Damit die Gäste eine Vorstellung bekamen, wie viele Kinder die Kita seit ihrer Eröffnung im September 1997 besuchten, hatten die Kita-Leiterin und ihre Stellvertreterin Michaela Lüpke zunächst lange recherchiert: Es sind 380 Mädchen und Jungen. Das Team fertigte – stellvertretend für ein Kind – einen Wimpel an. Ein Spalier aus diesen bunten Wimpeln, rund 60 Meter lang, lotste die Gäste von der Kita in das Hauptgebäude. Derzeit besuchen 50 Drei- bis Sechsjährige die Einrichtung und 15 Ein- bis Dreijährige die 2011 gebaute Krippe.

Brigitta Oetjen-Wittig machte den Besuchern auf eine sehr angenehme Art und Weise deutlich, dass sie sich in einem Haus für alle Kinder befinden, in dem sie sich ganz entspannt entwickeln können. Das war vor 20 Jahren so, und das ist es noch heute. „Die Mädchen und Jungen machen positive soziale Erfahrungen. Sie erleben Erzieherinnen als neue Bezugspersonen und die Kita als einen Ort, um zu streiten. Sie lernen auch, sich mit unserer Hilfe wieder gut zu vertragen.“ Die Kita-Leiterin glaubt, dass die Schützlinge dadurch das Handwerkszeug für die Schule und für das Leben bekommen. Ein weiterer positiver Effekt: Die Kinder schließen Freundschaften auf Augenhöhe, damit können sie laut Oetjen-Wittig selbstbewusst und stark „in die Schule gehen“. Die Kinder und das Kita-Team empfinden Mädchen und Jungen aus anderen Ländern „als Bereicherung“. Trotz unterschiedlicher Sprachen und Haltungen sei es für alle „ein großes Geschenk“. „Auch wenn es kleine Unterschiede gibt, sind alle vom Herzen ähnlich. Im Spiel lachen alle über die gleichen Sachen, und alle ekeln sich ebenso über die gleichen Dinge“, berichtete die Leiterin.

Um die Entwicklung der vergangenen 20 Jahre zu präsentieren, fertigte Brigitta Oetjen-Wittig eine XXXL-Mappe an. Die Blätter im A1-Format erinnerten daran, dass sich die Betreuungszeiten gewandelt haben.

Hat die Kita nur mit Vormittagsgruppen angefangen, werden die Kinder jetzt von 7 bis 15 Uhr betreut. Zum zehnten Geburtstag bekam die Kita ein Logo und einen Namen: Farbenfroh. Für diesen Geburtstag hatte die Künstlerin Katja Priebe sich in den Räumen umgesehen und ein detailreiches Bild mit grafischen Elementen erstellt.

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