„Sehr gutes“ Prüfungsergebnis für alle kommunalen Einrichtungen

Fünf Sterne für die Kitas

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Rathausmitarbeiter und Kitaleiterinnen freuen sich über die Auszeichnung durch das Quecc-Institut: (von oben nach unten) Thomas Bialluch, Beate Pilath, Jutta Kettler (Sudweyhe), Andrea Niemann (Haus der Krippenkinder), Petra Strauß (Lahausen), Friederike Hoehne-Stelzenmüller (Hombachstraße), Fabian von Weyhe, Bettina Brüning (Jahnstraße), Elke Kollhorst (Weyhe-Mitte), Gitta Weseloh (Dreye und Waldkita) und Brigitta Oetjen-Wittig (Melchiorshausen).

Weyhe - Von Philipp Köster. Alle Weyher Kitasprösslinge besuchen Luxuskindergärten – wenn man das Ergebnis einer Qualitätsüberprüfung mit Hotelstandards vergleicht. Denn alle kommunalen Einrichtungen haben jetzt fünf Sterne von fünf möglichen bekommen.

Das Wort „Luxus“ nimmt Thomas Bialluch nicht in den Mund. Gleichwohl ist der Mitarbeiter im Fachbereich Bildung und Freizeit im Rathaus genauso stolz auf das „Sehr gut“ der Bildungsqualität für alle Kindergärten eines Berliner Fach-Instituts wie die Einrichtungsleiterinnen.

Im November hatten Mitarbeiter des international operierenden Instituts „Quecc“ die Kitas besucht. Quecc steht für Quality for Education and Child Care (zu deutsch: Qualität für Erziehung und Kinderbetreuung). Laut Bialluch klopften die Prüfer die Kitas mittels eines Qualitätshandbuchs mit 67 Kriterien auf unterschiedliche Bildungsstandards ab. Sie beobachteten das Spiel der Kinder, führten Interviews mit den Erzieherinnen und stellten fest, welchen Raum zum Beispiel die Aspekte Bewegung, Naturwissenschaft und Umwelt, Musik und Tanz, Kommunikation und Sprache sowie Ästhetik und Kreativität im Kita-Alltag einnehmen.

Die Tests im November sind eine zweite Überprüfung gewesen. Bereits im Jahr 2011 hatten Quecc-Leute die Weyher Kitas besucht. Damals gab es nicht für alle Einrichtungen Bestnoten. Und als sich Weyhe 2009 erstmals und aus freien Stücken der Überprüfung stellte, war Bialluch „der Buhmann“ und musste Überzeugungsarbeit leisten.

Fünf Sterne sind also kein Selbstgänger. Die Quecc-Pädagogen kämen zum Teil mit schlechten Erfahrungen in die Wesergemeinde. „Die Prüferin hätte am liebsten Brandenburger Erzieherinnen nach Weyhe geschickt“, erinnert sich Friederike Hoehne-Stelzenmüller von der Kita Hombachstraße an ein Gespräch.

Für Rathaus und Einrichtungsleiterinnen ist das Ergebnis ein Ansporn, weiterhin auf dem hohen Niveau zu bleiben.

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