„Stuhr fair“ lädt zum geselligen Treffen für Sonntag, 29. Mai, ein

Schlemmerbrunch mit Essen in Bio-Qualität auf Gut Varrel

Marcel Kotrc sowie die Schülerinnen Luisa Limberg und Lena Preuß (v.l.) werben für einen gemeinsamen Brunch, bei dem Gespräche über gesunde Ernährung und Rezepte mit Produkten regionaler Erzeuger im Vordergrund stehen. - Foto: Schritt

Stuhr - Von Sigi Schritt. Ein geselliges Treffen in zwangloser Runde und angenehmer Atmosphäre sowie jede Menge leckerer Speisen – das bietet der Schlemmerbrunch im Varreler Gutshaus, den die Organisation „Stuhr fair“ und das Team Jugend der Gemeinde gemeinsam vorbereiten. Das vierte Treffen dieser Art ist für Sonntag, 29. Mai, geplant.

Die Organisatoren um Annegret Merke und Hans Schüler erwarten bis zu 40 Personen, die sich in der Zeit von 11 bis 14 Uhr auch über die Speisen, Zutaten und Verarbeitungsmethoden austauschen können. Das Team bittet die Interessenten, die sich für diese Runde anmelden, möglichst Zutaten aus biologischem Anbau und fairem Handel zu verwenden. Es sei nicht vorgeschrieben, aber wünschenswert auf regionale Erzeuger zu setzen.

Nicht nur Hans Schüler von der Gemeindeverwaltung, schwärmt von diesem Treffen, sondern auch Luisa Limberg. Die Schülerin der KGS Moordeich ist auf den Geschmack gekommen, gutes Essen aus wertvollen Zutaten zuzubereiten. Am Schlemmerbrunch hat sie bereits dreimal teilgenommen und stets die Stimmung genossen. „Dort treffen Jung und Alt aufeinander, und man erfährt von interessanten Rezepten“, sagt die 14-Jährige.

Sie und ihre gleichaltrige Mitschülerin Lena Preuß, die sich ebenfalls für gutes Essen interessiert, stehen laut Schüler für eine neue Generation, die immer öfter einen Bogen um Fastfood und Fertiggerichte macht. Er berichtet, dass Menschen wie Sozialarbeiter Marcel Kotrc vom Jugendhaus „NoMoor“ dafür die Weichen gestellt haben. „In jungen Jahren habe ich im Parkhotel Bremen Koch gelernt“, berichtet Kotrc. Er glaubt, dass Sozialarbeit das Ernährungsverhalten beeinflussen kann. Diese These, die er damals in seiner Diplom-Arbeit aufgeworfen hat, hätte sich bei den Jugendlichen bestätigt. Denn der Kinder- und Jugendkochclub schreibt eine Erfolgsgeschichte.

Luisa Limberg bestätigt, dass die Zubereitung von Gerichten, die sie mit ihrem Coach Kotrc viel mehr bewirkt hat, als nur ein gutes Gericht auf den Tellern zu zaubern.

Sie habe die Rezepte daheim nicht nur nachgekocht, sondern auch Variationen ausprobiert. Die Idee, sich mit Ernährung zu beschäftigen, erreichte ihre Familie und Freunde.

„Außerdem habe ich nachgerechnet, dass frisch zubereitetes Essen viel preiswerter ist als ein gleichwertiges Fertiggericht. Man hat ein anderes Gefühl, wenn die Speisen nicht aus der Dose kommen.“

Kotrc sieht sich auf dem richtigen Weg. Auch er freut sich, auf den Schlemmerbrunch. „Die Teilnehmer geben sich allergrößte Mühe, und es schmeckt außergewöhnlich lecker.“

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