Kita am Friedrich-Fröbel-Weg soll nur vom Parkplatz aus erschlossen werden

Schleichweg von der Kirchstraße?

Es gibt bereits einen Schleichweg, der von Hundehaltern benutzt wird.
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Es gibt bereits einen Schleichweg, der von Hundehaltern benutzt wird.

Weyhe – Die Kindertagesstätte „Südlich Reinsweg“ soll später als ursprünglich geplant öffnen. Das hat Fabian von Weyhe, Leiter des Fachbereichs Bildung und Freizeit, am Dienstagabend im Ausschuss für Schule, Kindertagesstätten und Jugend verkündet. „Wir sind auf der Zielgeraden, wobei sich die Zielgerade verlängert hat“, sagte er im Ratssaal. Die Verwaltung geht davon aus, dass der Betrieb nicht – wie angestrebt – am 19. Oktober, sondern knapp einen Monat später beginnen soll.

Die betroffenen Familien, so machte die Verwaltung deutlich, seien zeitnah über diese Verzögerung in Kenntnis gesetzt worden. Die neue Einrichtung soll zwei Krippen-, zwei Kindergarten- und eine Integratonskindergartengruppe unter einem Dach beherbergen. Das Gebäude wird außerdem noch einen Puffer haben, eine weitere Gruppe einzurichten. Die Betreuung soll um 8 Uhr starten, optional um 7 Uhr, wenn Eltern den Frühdienst buchen. Die Integrationsgruppe ist bis 14 Uhr zusammen, die Krippenkinder sind es ebenfalls, die Jungen und Mädchen im Kindergarten noch eine Stunde länger. Optional können die Betreuungszeiten für Krippe und Kindergarten bis 16 Uhr verlängert werden. Das bedeutet, dass Kinder maximal neun Stunden auf dem Gelände verbringen können.

Personal für diese Betreuungszeiten müsse nicht mehr gesucht werden, machte Fabian von Weyhe deutlich. Die Mitarbeiter für diese neue Einrichtung am Ortseingang von Leeste seien bereits eingestellt und in den anderen Kindertagesstätten und Krippen der Gemeinde tätig. „Annika Lankenau ist die Leiterin“, so von Weyhe und deutete auf eine Frau, die bereits im Gremium Platz genommen hatte. Die neue Einrichtung hat auch eine Adresse: Friedrich-Fröbel-Weg 9.

Architektin Christina Böttcher-Krützfeld von der Gebäudewirtschaft der Gemeinde berichtete, dass die Zufahrt zur Baustelle auf dem 7 600 Quadratmeter großen Gelände über die Kirchstraße nicht mehr notwendig sei, denn die Arbeiten am Gebäude seien weitestgehend abgeschlossen. Ein Ende der Baumaßnahmen ist für Ende Oktober geplant.

Und in der Zwischenzeit? „Wir beginnen mit den Außenarbeiten“, kündigt die Rathausmitarbeiterin an. In den nächsten Tagen würden Rohre für Schmutzwasser, Frischwasser und Strom verlegt. Das Dach sei ebenfalls noch nicht begrünt, das erfolge ab der nächsten Woche.

Die Architektin präsentierte zudem verschiedene Zeichnungen und deutete auf ein Tor. Dieses sei im Bedarfsfall nur für die Feuerwehr reserviert, berichtete sie.

Ratsherr Kevin Buch (SPD), der als Anwohner die Umgebung kennt, sprach sich für eine Zuwegung von der Kirchstraße für Fußgänger und Radfahrer aus. Auf der Leester/Melchiorshauser Straße sei viel Verkehr. Er fände es gut, wenn Mütter und Väter einen Schleichweg nutzen könnten, um dem Baustellenverkehr, der wegen des neuen Wohngebietes zu erwarten sei, auszuweichen. Die Pläne sind offenbar fertig, nicht veränderbar. „Wir haben einen Zugang vom Parkplatz“, so Architektin Böttcher-Krützfeld. Ein anderer, also einer von der Rückseite, sei deshalb nicht möglich, weil es ausgeschlossen werden soll, dass ein Kind die Möglichkeit bekommt, wegzulaufen. Ein Tor müsse man offenhalten, so die Rathausmitarbeiterin. Buch hakte nach, ob man nicht einen kleinen Weg an der Seite des Grundstücks anlegen könnte, damit ein Schleichweg über die Kirchstraße doch ermöglicht wird.

Von Sigi Schritt

Das ist die Kita im Baugebiet „Südlich Reinsweg“. Die Zuwegung und der Parkplatz (im oberen Drittel des Bildes zu sehen) sind bereits fertiggestellt.

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