In der Felicianuskirche

Vier Chöre singen: Der Schlager unter den Gospels

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Sie freuen sich auf das Gospelkonzert zum Mittsommer in der Felicianuskirche: Elisabeth Geppert (v.l.), Gisela Steinbicker, Jörg Thön, Réka-Zsuzsanna Fülöp und Ralf Wosch.

Kirchweyhe - „Oh Happy Day“ wird auch gesungen. Als den „Schlager des Gospels“, bezeichnet Elisabeth Geppert, Kantorin und Leiterin der Chöre der Felicianuskirche in Kirchweyhe, dieses populäre Stück. Doch viel mehr verraten die Organisatoren der zweiten Mittsommer Gospelnacht über die Lieder, die gesungen werden, nicht.

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 24. Juni, um 15 Uhr. Bei gutem Wetter sind um die Kirche herum Stände mit Getränken und Snacks aufgebaut.

Insgesamt nehmen vier Chöre aus dem Kirchenkreis Syke-Hoya an dem Konzert teil. Den Anfang, gleich um 15 Uhr, macht die Gruppe Gospel United aus Colnrade unter der Leitung von Kai Gröhlich. Nach einer kurzen Pause geht es um 16 Uhr mit dem Weyher Gospelchor, den Elisabeth Geppert leitet, weiter. 

Für 17 Uhr planen alle vier Gruppen, ein gemeinsames Stück zu singen. „Das war schon beim letzten Mal vor drei Jahren ein wahnsinnig schöner Moment“, meint Geppert. Die Rainbow-Gospelsingers, die von Réka-Zsuzsanna Fülöp geleitet werden, machen um 18 Uhr weiter, und Chorisma unter Leitung von Karola Schmelz-Höpfner treten um 19 Uhr auf.

Ganz zum Schluss soll ein weiteres gemeinsames Stück den Abend zu einem Abschluss bringen. „Wir singen ,Peace be unto you‘“, berichtet Geppert. Sie hat auch den Abschlusssong vor drei Jahren, genau wie die anderen Organisatoren, noch in lebhafter Erinnerung. Damals kamen die Chöre in Bassum zusammen. „Das hat alles toll funktioniert. Doch dieses mal ist die Felicianuskirche Gastgeber und wir sind sehr gespannt“, meint Ralf Wosch, Kantor aus Bassum.

Immer wieder kleine Pausen

Da die Veranstaltung mit fünf Stunden recht lang angesetzt ist, planen die Organisatoren immer wieder kleine Pausen. Außerdem können Zuhörer auch nur für einzelne Chöre dazu kommen. „Das ist zwar nicht geplant und schön wäre es, wenn Leute von Anfang bis Ende da bleiben, aber es ist möglich“, meint Wosch. Wobei, da sind sich alle einig, kaum einer früher gehen wird. Das sei beim letzten Konzert auch nicht passiert.

Speziell ist in diesem Jahr auch die professionelle musikalische Begleitung: Dagmar Ludwig spielt Saxofon, Ulrich Gadau bringt Bass und Gitarre mit, Hilmar Kettwig sitzt am Klavier und Jörn Peek sorgt am Schlagzeug für den richtigen Rhythmus.

Vor drei Jahren dauerte die Veranstaltung bis 22 Uhr, was dem Gedanken der Mittsommernacht eher nahekomme. Doch in diesem Jahr endet das Programm schon um 20 Uhr. „Falls es ein spannendes Fußballspiel gibt“, sagt Wosch lächelnd.

Worauf sich alle Beteiligten freuen, ist das Zusammenkommen, das Kennenlernen und die gemeinsame Arbeit mit anderen Chören. „Ich finde diese regionale Verbindung, die durch so etwas entsteht, ganz toll“, so Fülöp.

Die Kirche ist am Konzerttag ab 14.30 Uhr geöffnet. Karten gibt es für zehn, beziehungsweise sieben Euro ermäßigt, bei den Sparkassen in Bassum, Heiligenrode, Leeste, Kirchweyhe, Syke und am 24. Juni an der Tageskasse. Kinder unter 14 Jahre zahlen nichts.

sil

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