Finale auf dem Schützenfest-Areal

Rund 800 Teilnehmer bei der 40. Fahrrad-Rallye in Leeste

Zwischenstopp bei der Polizei in Leeste.

Leeste - Der für 10 Uhr angesetzte Start zur 40. Leester Fahrrad-Rallye lag für viele Teilnehmer noch zu früh, denn zunächst war deren Zahl noch sehr überschaubar. Aber in der Mittagszeit setzte der Andrang ein. Unterm Strich waren mehr als 800 Teilnehmer während der vier Stunden in Leeste, Melchiorshausen, Angelse und Erichshof unterwegs, um die 48 Betriebe anzusteuern, die sich an dieser Veranstaltung der Leester Werbegemeinschaft beteiligten.

Etwa 19 Kilometer mussten die Teilnehmer zurücklegen, um von allen Betrieben einen Stempel für das mitgeführte Heft zu erhalten. Allerdings: Wer sich die Karte vorher nicht genau angeschaut und sich seinen persönlichen Streckenplan zurechtgelegt hatte, kam schnell auf noch mehr zu fahrende Kilometer. Aber die Teilnehmer sahen das sportlich, zumal optimales Radfahrerwetter herrschte.

Unterwegs wurden sie bei den meisten Betrieben sogar noch mit Getränken, Süßigkeiten und Brötchen versorgt, so dass die Tour von vielen Familien zu einem gemütlichen Familienausflug genutzt wurde.

Die Mediengruppe Kreiszeitung ist mit einer Stempelstation au dem Parkplatz der Sparkasse vertreten. - Fotos: Husmann

Die Teilnehmerkarten hatten viele schon rechtzeitig in mehreren Mitgliedsbetrieben abgeholt, aber auch am Veranstaltungstag gab es am Schützenplatz noch genügend Exemplare, und alle, die dort starteten, konnten schon mal einen Blick auf die Ladefläche eines Lastwagens werfen, auf dem die fast 200 Gewinne aufgereiht waren.

Aus Anlass der 40. Wiederholung hatte die Werbegemeinschaft bei den Gewinnen noch etwas „draufgepackt“, und jeder Teilnehmer, der bis 14 Uhr mit seiner Teilnehmerkarte wohlbehalten am Schützenplatz eintraf, durfte seinen Abschnitt in die Lostrommel werfen.

Die Stempeljäger müssen einen Rundkurs von mindestens 19 Kilometern zurücklegen.

Während der Verlosung gab es auf dem Schützenplatz kaum noch ein Durchkommen: Glücksfee Larissa Quittek zog die Lose. Angesichts der vielen Teilnehmer dauerte es manchmal etwas länger, bis die Gewinner sich bis zum Anhänger durchgekämpft hatten. 

Das hätte fast für ein kleineres Mädchen böse Folgen haben können, denn als sie bei der Gewinnausgabe eintraf, hatte schon jemand das Buch abgeholt, das eigentlich sie gewonnen hatte. Das gab Tränen, aber Carsten Hauch, der das Missgeschick verfolgt hatte, wusste Rat: Er lud die kleine Gewinnerin zusammen mit ihren Eltern ein, ihn in den nächsten Tagen in seinem Modehaus von Hollen zu besuchen. Dort würde er sie mit einem Gutschein der Werbegemeinschaft entschädigen. 

„Wir möchten doch nicht, dass jemand mit Tränen in den Augen unsere Veranstaltung verlässt“, erklärte er und versprach allen Teilnehmern „Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder!“ - bt

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