Rosenfest des Ehepaars Heumann mit Besucherrekord / Besonders viele Blüten

Kulturelle Beiträge von Posaunen- und Froschchor

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„Dididoktor“ Dietrich Heumann umringt von der Rosensorte „Flammentanz“, die nur einmal im Jahr blüht.

Jeebel - Von Rainer Jysch. „Das ist das Wunder der Schöpfung“, sagte der als „Dididoktor“ bekannte frühere Internist Dietrich Heumann, „und ich bin nur der Knecht, der hier arbeitet.“

Gestern öffnete der 76-jährige Sänger, Musiker und Rosenliebhaber wieder seinen schönen Garten für jedermann zum Rosenfest. Nach einer Pause im vergangenen Jahr ist das bereits die siebte Veranstaltung dieser Art seit 2006.

Das Fest entwickelte sich im Laufe des Nachmittags zu einem wahren Besuchermagneten. Kaiserwetter lockte viele Gäste auch mit dem Fahrrad an. Alle erfreuten sich an dem idyllischen Garten mit den vielen, farbenprächtigen Rosensorten, die der Dididoktor im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zusammengetragen und gepflegt hat. „Ich habe nur Kletterrosen und Strauchrosen“, stellte Heumann klar. „Eigentlich sind alle schön. Jede Rose hat ihren Reiz“, will sich der Experte nicht auf ein Lieblingsexemplar festlegen lassen. „Leonardo da Vinci“, „Tante Hiske“, „Flammentanz“, „New Look“– die Liste fantasievoller Namen der dornigen Gewächse mit den üppigen Blüten ist lang.

Rund 400 Sorten konnten die Besucher auf dem 20000 Quadratmeter großen, mit Skulpturen geschmückten Gelände neben dem Wohnhaus und dem angrenzenden Teich bewundern. „Durch die besondere Witterung haben wir in diesem Jahr das Glück, dass fast alle Rosen gleichzeitig blühen“, erklärte Heumann die große Zahl der Blüten an den Rosenstöcken, die sich an Platanen, Laub- und Nadelbäumen sowie Obstgehölzen prachtvoll emporranken.

Der Arbeitskreis Weyhe der Kindernothilfe verkaufte Grillwürstchen und Getränke, deren Erlös Kindern in Nepal zugutekommt. Auch Kaffee und Kuchen gab es in einer Scheune des Heumannschen Hofes – zur Freude der vielen Gäste.

Rosenfest beim "Dididoktor" in Weyhe-Jeebel

Mit einem gut besuchten Gottesdienst am Ufer des großen, mit Seerosen geschmückten Teiches hatte das Rosenfest am Vormittag begonnen. Pastor Albert Gerling-Jacobi von der Felicianuskirchengemeinde in Kirchweyhe hielt die Andacht, bei der auch zwei Taufen gefeiert wurden. Den Altar hatte Gastgeber Heumann mit zwei großen Sträußen aus Kornblumen und Kamille geschmückt.

Für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes hatte der Posaunenchor der Kirchengemeinde gesorgt. Die zahlreichen Frösche im Teich ließen es sich nicht nehmen, quakende Beiträge zu liefern.

Die Weyher Swing Combo hatte am Nachmittag mit dem Evergreen „Wochenend und Sonnenschein“, den Auftakt zum kulturellen Teil des Rosenfestes im Familiengarten der Heumanns übernommen. Zahlreiche Künstler stellten ihre Werke aus.

Nur lobende Worte erntete der Dididoktor für seine wunderschönen Pflanzen von den begeisterten Gästen, die es sich in dem weitläufigen Garten bequem gemacht hatten. „So viele Besucher hatten wir noch nie“, sagte Heumann, erfreut über die große, tausendfache Resonanz.

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