Neue DRK-Räume von Licht durchflutet

Rettungswache zur Feuerwehr gezogen

Ingo Löhmann, Christian Huntemann und Frank Diephaus (v.l.) überprüfen die Ausrüstung für den nächsten Einsatz. - Foto: Schritt

Angelse - Von Sigi Schritt. Die Neonbeleuchtung am Henry-Wetjen-Platz in Leeste leuchtet noch, allerdings ist die DRK-Rettungswache mit samt den Mitarbeitern und den Fahrzeugen für die Rettung und für den Notarzt in die Nachbarschaft der Leester Feuerwehr in ein eigenes Gebäude gezogen.

Sie hätten sich seit ihrem Umzug am Monatsanfang bereits gut eingelebt, sagt Wachleiter Fank Diephaus. „Wir haben jetzt 300 Quadratmeter zur Verfügung, haben uns aber nicht deutlich vergrößert. Der Flur im alten Rathaus hatte viel Platz beansprucht.“

Die neuen Räume sind nicht nur von Licht durchflutet, sondern haben auch ein besonderes Farbkonzept, was die Mitarbeiter sich selbst ausgesucht hatten. Die Farben einzelner Abteilungen des DRK etwa von der Jugendabteilung und der Wasserrettung spiegeln sich darin wieder.

Bei einem Rundgang durch das neue Domizil zeigt der 47-jährige Wachleiter alle Funktionsräume und den Sozialtrakt. Diephaus gewährt nicht nur einen Blick in die Wasch- und Fahrzeughalle, sondern auch in die Zimmer, in denen die Rettungskräfte nachts ihre Ruhezeiten verbringen. Die Räume wirken hell und freundlich wie die Einzelzimmer eines gut geführten Hotels. Mit Flachbildschirm-TV, Telefon und kleinem Schreibtisch sind sie zweckmäßig ausgestattet. Anders als im Hotelbetrieb müssen die Rettungssanitäter ihre Betten selbst beziehen. Bettwäsche, Schlafutensilien und andere persönliche Gegenstände warten in verschlossenen Schränken in den Frauen- und Herrenumkleiden auf ihren Einsatz.

Besonderes Augenmerk auf Gemeinschaftssozialraum

Da die Wache rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres besetzt ist, lag ein besonderes Augenmerk auf dem Gemeinschaftssozialraum. Darin sind eine kleine Küche integriert, ein Eßplatz mit Hockern sowie eine Eckbank samt zwei Tischen, die als längere Tafel zusammengestellt werden kann. Die DRK-Mitarbeiter durften auch diesen Raum selbst gestalten und setzten auf Industriemöbel, die laut Diephaus preiswert und zugleich sehr robust sind. Für einen großen TV-Bildschirm legten die Mitarbeiter zusammen.

Der Rettungswache in Angelse sind 24 hauptamtliche Mitarbeiter zugeordnet, davon sind drei Auszubildende. Dieses Team ist auch noch bis zum Monatsende für das in Brinkum an der Bahnhofstraße ausgelagerte Fahrzeug zuständig. Wenn aber am 1. Juli die Landkreisrettung den Standort in Stuhr übernimmt, wandern das DRK-Fahrzeug und die -besatzung zur Zentrale nach Syke. Sie versieht dort, am Steinkamp, einen 24-Stunden-Dienst und verstärkt das bisherige Team, das laut Diephaus derzeit nur zwölf Stunden im Einsatz ist.

Neue Räume des DRK-Rettungsdienstes in Leeste

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