Doppelter Besuch beim Weyher Ortsverband

Hilbers: „CDU muss sich wieder breiter aufstellen“

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Der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Reinhold Hilbers, ist beim Weyher Ortsverband zu Gast. 

Weyhe - Die stellvertretende Weyher CDU-Vorsitzende Ingrid Söfty begrüßte am Mittwoch bei einer Mitgliederversammlung etwa 20 Gäste, darunter den stellvertretenden Vorsitzenden und finanzpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Reinhold Hilbers sowie den Landtagskandidaten Volker Meyer.

Söfty erinnerte daran, dass die CDU bei der Bundestagswahl stärkste Kraft in Weyhe geworden ist. Das sei ein Verdienst der Helfer, Mitglieder und von Angela Merkel. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um für dich ein gleiches Ergebnis in Weyhe zu holen“, versprach sie Volker Meyer.

Der Wahlkampf sei die schönste Zeit in einer Legislaturperiode, berichtete Hilbers. Es sei ein Zeitpunkt, an dem sich Menschen verstärkt Gedanken um die Zukunft des Landes machten. Bei der Bundestagswahl habe die CDU mehr Rückenwind erwartet. Ein Teil der Stimmen sei sicher an die FDP abgegeben worden, vermutlich aber auch „an den rechten Rand“, so Hilbers. Man müsse versuchen, die Beweggründe dafür zu ergründen. Er wolle die Wähler, die „Rechts“ gewählt haben, nicht verteufeln. „Wohl aber die, die sich dort zur Wahl gestellt haben.“

Es müsse kritisch hinterfragt werden, ob die Politik noch die Gefühlslager der Menschen erreicht. Transparente politische Entscheidungen und nachvollziehbare Prozesse seien gefragt, erklärte der finanzpolitische Sprecher. Die CDU müsse sich wieder breiter aufstellen und parteipolitische Flügel verstärken, die von Köpfen geprägt würden. Hilbers erinnerte an Geißler, Blüm oder Strauß, die für eine Position gestanden hätten. 

Er bedauerte den gegenwärtigen Stillstand. Niedersachsen sei beim Föderalismus-Wettbewerb ins Mittelfeld zurückgefallen. Dieser Wettbewerb müsse wieder angenommen werden. Niedersachsen sei ein reiches Land mit Spitzenleistungen in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Tourismus und Technologie: „Bayern und Baden-Württemberg müssen wieder unseren Atem im Nacken spüren“, forderte er.

Die CDU werde ein investitions- und wachstumsförderndes Klima im Land schaffen und Bürokratie abbauen. Jährlich werde eine von der CDU geführte Regierung den Kommunen 200 Millionen Euro mehr überweisen, wobei diese selbst darüber entscheiden könnten, für welche Projekte sie das Geld verwenden. 

bt

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