Streetart- und „Aufmucken“-Festival verschmelzen am Sonnabend, 30. Juli

Premiere zum Ferienende auf Ex-„Maddox“-Parkplatz

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Die Auswahl der Aufmucken-Bands garantiert stets eine abwechslungsreiche musikalische Kost. Dieses Bild aus dem Jahr 2014 zeigt die Formation „Schwarz Auf Weiss“.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Die Kulturbeauftragte Tina Fischer versüßt das Ende der Sommerferien mit einer Premiere. Sie verknüpft das bevorstehende vierte Streetart-Festival mit einer neuen Ausgabe vom „Aufmucken gegen rechts“. Allerdings dämpft sie die Erwartungen. So soll es keine große Veranstaltung, sondern nur ein „kleines Aufmucken“ geben, sagte sie gestern auf Anfrage.

Also nicht wie 2014 auf dem Marktplatz oder 2012 in der ZSA-Halle, sondern es wird klein, aber fein: Die beiden ineinandergreifenden Festivals sollen am Sonnabend, 30. Juli, in der Zeit von 14 bis 23 Uhr auf dem Außengelände der ehemaligen Diskothek „Maddox“ über die Bühne gehen. Neben der Musikformation Voidpack werden unter anderem Blowm & Maddin un de Maudefaades, Stunnah, Faakmarvin und Sebastian Bosum alias Sebó spielen. Die Musiker kommen aus Emden und Bremen und spannen einen breiten musikalischen Bogen von Post-Hardcore/Punk, Rap, Pop bis Indierock.

Das Doppel-Festival soll nach den Vorstellungen der Organisatoren um Tina Fischer und Robert Steinbicker unter freiem Himmel ablaufen. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr. Dann können Sprayer ihr Können präsentieren. Bei der vierten Auflage gibt es wieder eine sogenannte Battlebox. Auf den Wänden müssen die Künstler dann zu einem bestimmten Thema ein Bild kreieren – wobei die Stoppuhr unaufhaltsam tickt. Das wird ein großer Spaß für die Zuschauer, sagt Fischer.

Veranstaltung soll Generationen verbinden

Neben Schülern und Jugendlichen erwartet sie auch Senioren. Die jungen Teilnehmer hatten beim letzten Mal einen älteren Mann mit Applaus bedacht, der mit seinem Rollator vorbeischaute. „Es zeigt sich, dass die Veranstaltung Generationen verbindet“, so Fischer.

Wer sich also für Kunst und Musik interessiert, ist dort genau richtig, so Fischer. „Der Eintritt ist frei“, kündigt sie an. Die Bühne ist größer als beim letzten Streetart-Festival, weil auch mehrere Bands auftreten. Selbst bei Regen wird die Veranstaltung nicht abgesagt, verspricht Fischer. Denn mehrere Pavillions dienen als Regenschutz, und die Bühne ist überdacht.

Für Essen und Trinken ist außerdem gesorgt. Die Teilnehmer und Gäste können sich an verschiedenen Ständen mit Getränken und mit Bratwurst versorgen.

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