Polizei Leeste ermittelt

Am P&R-Gelände illegal Müll entsorgt

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Alte Reifen mit und ohne Felgen in unterschiedlichen Größen sind in die Landschaft geworfen. 

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Erhebliche Umweltsünden offenbaren sich derzeit in Kirchweyhe. Auf dem Gelände des Güterbahnhofs gibt es jede Menge Unrat: verschlissene Reifen in verschiedenen Größen, Ölkanister und viel Plastikmüll. Möbelteile sowie ausrangierte Autositze kommen unter den jetzt im Winter blätterlosen Birkenbäumen ebenso zum Vorschein wie überwucherte Felgen. Außerdem fristet ein stillgelegter Peugeot sein Dasein. Das unverschlossene Fahrzeug hat keine Nummernschilder mehr und ist im Inneren ebenfalls voller Unrat.

Diese illegale Müllkippe entlang einer befestigten Fläche, die sich am Grenzgraben zum Top-Fit-Fitnesszentrums befindet, hat eine enorme Ausdehnung. Ungeachtet der Vermüllung stellen weiterhin pendelnde Bahnkunden ihre Fahrzeuge auf der geduldeten P&R-Alternative ab. Das Areal ist aber auch in Lastwagenfahrer-Kreisen als Übernachtungsstelle beliebt.

Dieser Peugeot steht verlassen, vermüllt und ohne Kennzeichen auf der alternativen „P&R-Fläche“. 

„Das ist kein schöner Anblick“, sagte gestern eine Bahnsprecherin auf Anfrage. Sie will im Konzern klären, wie man dort Abhilfe schaffen kann, erklärte sie. In Kooperation mit der Gemeinde und der Bahn will auch das Leester Polizeikommissariat tätig werden, kündigte der stellvertretende Leiter Lothar Sengelmann auf Anfrage an. 

Schon Gras über die Sache gewachsen: in diesem Fall sind es Stahlfelgen. 

Der Einsatz- und Streifendienst werde das Gelände inspizieren und auch ein spezieller Beamter, der Umweltstraftaten bearbeitet, werde sich die Stellen genau ansehen, um gemeinsam zu ermitteln, ob Verursacher festzustellen sind. Gegebenenfalls würden dann entsprechende Verfahren eingeleitet, klärt der Beamte über das weitere der Polizei auf.

Mehr Kameraüberwachung möglich

Da es sich um ein Bahngelände handelt, ist die Handhabe schwieriger, sagt Udo Petersohn, Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales im Rathaus. Auch die Gemeinde werde ihre Kontakte bei der Deutschen Bahn bemühen, damit der Umweltfrevel bald der Vergangenheit angehört. „Doppelt genäht, hält besser“, sagt der Rathausmitarbeiter in Anspielung darauf, dass auch die Polizei in diesem Fall tätig wird und „überlegt, wie man dieser Sache Herr wird“. Möglicherweise müsse die Kameraüberwachung ausgedehnt werden.

Illegale Müllentsorgung in Weyhe

Um aber zu verhindern, dass Schmierstoffe ins Erdreich und in den Entwässerungsgraben gelangen, wolle er kurzfristig die Landkreisverwaltung verständigen, kündigt Petersohn an. Deren Mitarbeiter werden sich um das Fahrzeug und um die Öl-Behälter kümmern.

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