67 Fußballteams dabei

Pfingstturnier des TSV Weyhe-Lahausen: 650 Portionen je Mahlzeit ausgegeben

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Die Teammitglieder von Phoenix Kisdorf beim Chillen auf dem Rasen.

Lahausen – Insgesamt 43 Vereine haben über Pfingsten Teams am Fußball-Jugendturnier des TSV Weyhe-Lahausen angemeldet. So kämpften insgesamt 67 Gruppen an sieben Tagen in ihren Klassen um die Pokalsiege.

Die Jugendlichen wohnten in einer großen Zeltstadt auf der ZSA. Tagsüber waren sie fast pausenlos auf den Sportplätzen unterwegs. Dort trugen sie ihre Spiele aus, dort feuerten sie ihre Freunde an und dort trafen sie sich mit den Spielerinnen und Spielern der anderen Vereine.

Verpflegt wurden sie in der Mehrzweckhalle, wo auch das Abendprogramm des 16. Vereinsturniers gestaltet wurde.

An der Programmgestaltung beteiligten sie sich auch selbst, denn DJ „Housemeister“ Christian Krause animierte sie immer wieder, sich um den Partypokal zu bewerben. Diesen Pokal bekam am Ende der Lagerzeit der Verein, dessen Performance die Jugendlichen und die übrigen Gäste am meisten begeistert hatte.

In der Mehrzweckhalle hatten Sven Kindermann und sein Team auch die Cafeteria eingerichtet. Dort mussten bei jeder Mahlzeit rund 650 Essen zubereitet und ausgegeben werden. Kindermann freute sich, dass er diese Mammutaufgabe in mehreren Schichten erledigen konnte, wobei er von 75 Helferinnen und Helfern unterstützt wurde. „Das klappt hier reibungslos, und wenn es erforderlich ist, hängen die auch mal ‘ne halbe Stunde dran“, lobte Kindermann das Team.

Schon früh am Morgen lieferte Bäcker Brüne-Meyer die Frühstücksbrötchen und bekam wegen seiner Pünktlichkeit ein Sonderlob des Teams. Die Fleischwaren lieferte Schlachter Rauer, auch mit dessen Service waren die Damen und Herren „hinter der Theke“ sehr zufrieden.

In einer Fernsehecke wurden die Fußball-Länderspiele am Sonnabend übertragen, wobei die Siege der deutschen Nationalmannschaften für gute Stimmung sorgten. Die Getränke gab es in Eingangsnähe. Dort gab es aus Gründen des Jugendschutzes strenge Kontrollen.

Das Pfingstwetter bereitete den Organisatoren kaum Probleme. Zum Fußballspielen herrschten angenehme Temperaturen, auf dem Kunstrasenplatz wurden zur Pause die Seiten gewechselt, weil der Wind hier kräftiger wehte, während auf den übrigen Plätzen durchgespielt wurde.

Bei Gewitter mussten die Gäste ihre Zelte verlassen und sich in der Mehrzweckhalle aufhalten. Der Notfallplan funktionierte am ersten Abend reibungslos.

Jede Gruppe richtete sich individuell ein: Der SV Kralenriede hatten zum Beispiel sogar einen größeren Pool mitgebracht, der zum „Wunschbrunnen“ umfunktioniert wurde, weil niemand eine Erfrischung benötigte. Einige Passanten warfen tatsächlich Geldmünzen in den „Wunschbrunnen“.

Der andere Plan der Kralenrieder war nicht so erfolgreich: Bei ihnen regnete es durch das Zeltdach. Daher versuchten sie, eine wasserdichte Folie über ihr Zelt zu ziehen, aber der Wind fand immer wieder eine Angriffsfläche und hob die Folie ab. Dass es trotzdem in den beiden restlichen Nächten im Zelt trocken blieb, lag nur daran, dass es eben nicht mehr regnete.

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