Hochbeet und Geräte-Unterstand gebaut

Zevener Azubis verbringen Sozialen Tag in Leester Kita

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Timo Waldeck, Lars Michael und Dominik Mahn (v.l.) zeigten Arbeitsgeschick: Nach dem Aufbau eines Holzunterstands für Kinderbesen, -schaufeln und -harken sorgten sie für einen Anstrich.

Leeste - Von Sigi Schritt. Das Tagesziel war ehrgeizig gesteckt: Der Kindergarten Jahnstraße in Leeste soll bis zum Abend nicht nur ein neues Hochbeet bekommen, sondern auch einen neuen Unterstand für die vielen Harken, Schaufeln, Besen und anderen Kindergeräte.

Nicht Eltern oder Gemeindemitarbeiter legten Hand an, sondern die drei Azubis, Lars Michael (19) aus Kirchweyhe, Timo Waldeck (18) aus Nordwohlde und Dominik Mahn (22) aus Leeste, die sich freiwillig zum „Social Day“ der Zevener Firmengruppe Fricke gemeldet hatten. Im Familienunternehmen, zu dem unter anderem auch die Dreyer Firma Hofmeister & Meincke gehört, arbeiten rund 2270 Vollzeit-Mitarbeiter an 56 Standorten in 21 Ländern. Wie die zuständige Projektleiterin Anna Gorklo (22) mitteilte, beschäftigt die Fricke-Gruppe 196 Auszubildende – die in insgesamt zehn Gemeinden und Städten soziale Projekte umsetzen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Firma junge Menschen entsandt, um ein Hochbeet zu bauen und zwei weitere Spielzeugschuppen rot anzustreichen, berichtete die Kindergarten-Leiterin Bettina Brüning. Als die Firma in diesem Jahr erneut dazu aufrief, soziale Projekte vorzuschlagen, wollte sich die Leester Einrichtung die Gelegenheit nicht entgegen lassen, Ordnung für die Sachen mit Stil zu schaffen, berichtete Brüning. Sie stellte dem jungen Trio ein gutes Zeugnis aus. „Die Drei sind hoch motiviert und nett.“ Am Morgen hatten sie in dem Werkpavillon die Box aufgestellt und nach dem Mittag gemeinsam angestrichen. Bis zum Feierabend stand auch das dreiteilige Hochbeet.

Weshalb Lars Michael die gemeinsame Arbeit schätzt? „Obwohl wir zusammen die gleiche Schule besucht hatten, kennen wir uns nicht“, gibt Michael ein Beispiel. Die gemeinnützige Arbeit sehe er als Abwechslung zum Büro-Alltag, sagt Lars Michael. „Man kommt miteinander ins Gespräch“, ergänzt der angehende Kaufmann für Groß- und Außenhandel. Der junge Weyher lobt die Aktion seines Arbeitgebers, 500 Euro für die Materialien auszugeben, damit Mitarbeiter sie später eigenhändig zusammensetzen, um etwas gemeinsam zu gestalten.

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