Personal aufgestockt / Mit Detlef Laabs-Wrieden Leitungsteam komplett

Aufbruch beim Bauhof

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Detlef Laabs-Wrieden verantwortet seit anderthalb Monaten den Baubetriebshof.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Der Baubetriebshof hat einen neuen Leiter: Detlef Laabs-Wrieden. Der 51-Jährige war zuvor technischer Betriebsleiter des Bauhofs in Stuhr und wechselte in der Wesergemeinde in die erste Reihe.

Bislang hatte Vize-Chef Dieter Jabben für anderthalb Jahre den Rathaus-Regiebetrieb kommissarisch geleitet. „Er hat einen großartigen Job gemacht“, zollte gestern Bürgermeister Andreas Bovenschulte Jabben großen Respekt. Der Verwaltungschef ist froh, dass das Leitungsteam jetzt „wieder komplett“ ist. Er sieht dort Aufbruchstimmung, zumal das Auswahlverfahren um die Besetzung von zwei neuen Stellen beendet ist. Ein Straßenbauer und ein Landschaftsgärtner sollen in Kürze das Team verstärken wie Asylbewerber, die aber pro Person für maximal 100 Stunden im Monat gemeinnützige Arbeit leisten möchten.

Selbst mit der Aufstockung des Personals auf jetzt 25 Mitarbeiter können laut Bovenschulte nicht alle Wünsche der Bürger erfüllt werden. Dennoch erwarte er, dass es eine signifikante Verbesserung des äußeren Erscheinungsbilds der Wesergemeinde gibt. Allerdings warnt er auch vor überzogenen Erwartungen. „Den Anspruch, dass die Gemeinde künftig wie geleckt aussieht, werden wir nicht erfüllen können.“

Der neue Bauhofchef will nach einer Bestandsaufnahme die Strukturen und den Personaleinsatz optimieren. Dabei will er die Eignung und Fähigkeiten der Mitarbeiter berücksichtigen und möglicherweise andere Schwerpunkte setzen. In Stuhr hätten zwei externe Gutachter Vorschläge erarbeitet, wie Personal und Gerätschaften besser einzusetzen sind, um die Aufgaben des Bauhofs zu erledigen. Diese Erkenntnisse bringt der neue Mann ebenso mit, will aber Dinge, die sich in Weyhe bewährt haben, beibehalten.

Der Bürgermeister glaubt, dass sich das Niveau der Grünpflege mit Laabs-Wrieden verbessert und verweist auf dessen Erfahrung.

Der Brinkumer ist 1964 in Schwanewede geboren und hat als Sohn eines Gärtners bereits in jungen Jahren viel über Pflanzenhege und -pflege mitbekommen. Nach einer entsprechenden Ausbildung und einer vierjährigen Zeit bei der Bundeswehr war er für zehn Jahre beim Flughafen Bremen beschäftigt und kümmerte sich dort unter anderem um die Baumpflege. „Mit Unterstützung des Arbeitgebers habe ich dort parallel abends die Meisterschule in Hamburg besucht“, berichtet der 51-Jährige.

Nach Umstrukturierungen beim Flughafen habe ihn die Gemeinde Stuhr als Gärtnermeister eingestellt. „Ich habe dort mehr als 15 Jahre gearbeitet.“

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