Patrick Weniger absolviert das parlamentarische Austauschprogramm

Als „Juniorbotschafter“ Deutschlands in den USA

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René Lancker (l.) und Axel Knoerig rahmen Patrick Weniger ein.

Weyhe - Von Heiner Büntemeyer. Der junge Dachdeckergeselle Patrick Weniger reist für ein Jahr in die USA. Diesen besonderen Trip hat ihm der Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig (CDU) ermöglicht.

Unter insgesamt 25 Bewerbern hatte die Bundestagsverwaltung drei Kandidaten für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm ausgewählt. Die Wahl des Bundestagsabgeordneten war auf Patrick Weniger gefallen, der inzwischen bereits das erste Vorbereitungsseminar abgeschlossen hat.

„Sie sind mein neunter Stipendiat und haben große Konkurrenz gehabt“, erklärte Axel Knoerig. Nach Recherchen im Umfeld des jungen Mannes, unter anderem bei Wilfried Helms und René Lancker, sei die Entscheidung eindeutig gewesen.

Weniger hat nach seinem Abitur an der KGS Leeste zunächst den Dachdeckerberuf gewählt und seine Ausbildung inzwischen beendet. Auf Anregung seiner Eltern, die sich seinerzeit über das Parlamentarische Patenschaftsprogramm kennengelernt hatten, bewarb er sich um das Stipendiat. „Das war ein ziemlich aufwändiger Akt“, berichtet Weniger, denn es ging nicht nur um eine Bewerbung und einen Lebenslauf. Er musste seine Bewerbung ausführlich begründen und außerdem auf Englisch einen fiktiven Brief an seine zukünftigen Gasteltern schreiben.

Ihm ist bewusst, dass dieser einjährige Aufenthalt in den USA kein Urlaub sein wird. „Ich weiß, dass ich als Juniorbotschafter Deutschlands auch eine Vorbildfunktion habe“, so Weniger.

Das Abenteuer beginnt am 4. August mit dem Flug nach New York, wo zunächst ein viertägiges Vorbereitungsseminar auf ihn wartet. Anschließend besucht der sportbegeisterte junge Mann für ein halbes Jahr ein College, wobei die Wahl des Colleges von seinen Englischkenntnissen abhängt, die er in den USA noch einmal nachweisen muss.

Das zweite Halbjahr wird er als Dachdecker in San Diego/Kalifornien verbringen. Axel Knoerig war sehr überrascht, dass sich der junge Mann schon selbst um diesen Arbeitsplatz bemüht hat. Patrick Weniger sieht das ganz pragmatisch: „Damit habe ich schon eine Sorge weniger, denn da kommt noch genug auf mich zu.“

Er hält dieses Stipendiat in den USA für einen Start ins Berufsleben, denn nach der Rückkehr aus den USA strebt er den Meistertitel an, um anschließend im elterlichen Betrieb zu arbeiten.

Axel Knoerig versicherte, dass der Weyher in den Vereinigten Staaten in besonders ausgewählten Familien untergebracht sein wird und stets einen direkten Draht zur Vermittlungs-Agentur haben werde.

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