Tag der offenen Tür am 20. August

Ortsbrandmeister: „Der Star ist das Rettungszentrum“

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Diese Waschhalle darf nicht nur die Leester Feuerwehr benutzen. Andere Weyher Wehren haben ebenfalls die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge per Hochdruckreiniger zu säubern.

Angelse - Von Sigi Schritt. Seit wenigen Wochen verfügt die Gemeinde im neuen Rettungszentrum an der Angelser Straße über einen Stabsraum, in dem die Feuerwehr bei einer Großschadenslage ihren Einsatz koordinieren kann. Ein Funkraum daneben bildet dabei die Kommunikationszentrale.

Wer einen Blick in diese Räume werfen möchte, hat dazu am Sonntag, 20. August, Gelegenheit. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr laden die Leester Feuerwehr und die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes zu einem Tag der offenen Tür ein. Die Besucher dürfen sich bei der Feuerwehr ebenso umschauen wie in der DRK-Wache nebenan. Für Essen und Getränke sowie für ein Kinderprogramm wird gesorgt, verspricht der Ortsbrandmeister Jonas Baum. Besondere Vorführungen seien nicht geplant, so Baum. „Der Star ist das Rettungszentrum.“

Halle kann bei schlechtem Wetter für Übungszwecke genutzt werden

Die Bürger dürfen einen ausgiebigen Rundgang unternehmen und schauen, was die Gemeinde mit ihren Steuergeldern finanziert hat. Das Gebäude hat 1500 Quadratmeter Nutzfläche. 250 Quadratmeter davon bilden den Gemeindeteil, den auch die weiteren Ortswehren nutzen. „Das sind die Waschanlage, das Lager mit einem Schwerlasthochregal sowie die Atemschutzpflegestelle mit Kleiderkammer.“

Zeitersparnis: Diese Anlage säubert die Einsatzschuhe schnell und effektiv.

Der weitaus größere Bereich – 1250 Quadratmeter – sind der Leester Ortswehr vorbehalten. Den Hauptteil bildet die große Fahrzeughalle mit sechs Rolltoren. „Sie hat keine Pfeiler und kann für Übungsdienste verwendet werden, wenn das Wetter die Ausbildung im Außenbereich unmöglich macht, so Baum. Nebenan gibt es eine Werkstatt, die die Gerätewarte für Wartungen und kleinere Reparaturen an den Fahrzeugen nutzen.

Keine Einsatzkleidung in Sozial- und Ausbildungsräumen

Am Tag der offenen Tür können Besucher die Wege verfolgen, die die Feuerwehrleute nach einem Einsatz nehmen. Sie müssen durch eine Schleuse, und können dort einen Teil ihrer Ausrüstung in Auffangbehälter legen, damit jene gereinigt wird. Die Feuerwehr stellt sicher, dass ihre Mitglieder mit Einsatzkleidung nicht in die Sozial- und Ausbildungsräume gelangen.

Ortsbrandmeister Jonas Baum zeigt Rettungszentrum in Angelse

Die Besucher können sich davon überzeugen, dass die Feuerwehr und Planer viele pfiffige Ideen umgesetzt haben: So lagert die Ortswehr einen Teil ihrer Verbrauchsgüter in einem Schwerlastregal. Um dort auch ganz oben an die Gitterboxen heranzukommen, setzen die Mitglieder einen gebrauchten Gabelstapler ein.

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