Organisatoren freuen sich über Resonanz – und Lob für ihr ausgeklügeltes Programm/Selbst Sonderwünsche locker erfüllt

Ein Herz für Fußball: 600 Kicker beim Pfingstturnier

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Kicken in jeder Lebenslage: (v.l.) Liam, Tim, Simon vom TSV Vorwärts Epe.

Lahausen - Es war zwar bereits das 14. Jugendfußball-Turnier des TSV Weyhe-Lahausen, doch für die Organisatoren um Jugendleiter Jens Lohmann und Spartenleiter Rainer Dismer bedeutete es erneut eine Herausforderung. Schließlich galt es, etwa 600 Jugendliche und deren Betreuer sowie Trainer vier Tage lang zu bewirten, ihnen sportliche und gesellige Angebote zu machen. Im Mittelpunkt standen 13 Fußballturniere mit insgesamt 90 Mannschaften, doch auch das Rahmenprogramm musste passen. Dazu zählten auf dem Eventfeld Fußballtennis sowie „Speedmeter“ und in der Mehrzweckhalle eine Lounge, in der TV-Sportereignisse gezeigt wurden. Dort wurde auch dreimal abends mit DJ Christian gefeiert: die Willkommen-Party, die Soccer- und die Abschluss-Party.

Hinzu kam, dass die Gäste mit hohen Erwartungen nach Weyhe kamen, denn die meisten Vereine nehmen bereits seit Jahren an dem Pfingstturnier teil. Schon die Vorbereitungen waren viel versprechend. „Wir hatten eine super Online-Betreuung, bevor wir losgefahren sind“, berichtete ein Betreuer des AS „Hachetal“. Mike Kernebeck, Jugendleiter von „Vorwärts“ Epe (mit fünf Jugendmannschaften dabei) lobte den hohen Standard bei der Betreuung: „Man braucht sich hier um nichts zu kümmern, nur um die eigenen Teams.“

Stefan Fleer, Peter Janzen und Tim Götz von TuS Eichholz-Remminghausen waren begeistert von der Anlage. „Wir haben bei uns nur einen Sportplatz im Dorf“, berichteten sie. Gespannt verfolgten sie zusammen mit einigen Jungs des TSV Bokeloh am Sonnabend die Fußball-Konferenzschaltung. Die Bokeloher drückten „Hannover 96“ die Daumen, während die Eichholzer sich Sorgen um den Verbleib des SC Paderborn in der Bundesliga machten.

Jens Lohmann, der schon mehrere Pfingstturniere organisierte, war wieder zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und dankbar für die Unterstützung durch ein großes Helferteam.

Nur am Sonnabend sei es bei der Ankunft der Mannschaften etwas hektisch geworden. Er konnte auf das Organisationsteam auch dann zählen, wenn der Spielplan aktualisiert werden musste, weil Mannschaften nicht gekommen waren – oder weil einige Vereine mit so vielen Spielern angereist waren, dass sie noch eine zweite Mannschaft bilden konnten. „Alle ziehen voll mit“, freute er sich.

Das traf auch bei der Verpflegung der vielen Gäste zu. Morgens, mittags und abends bereitete die DRK-Bereitschafts-Küche rund 650 Essensportionen zu. Deren Leiter Juliane Detlaf und Reinhard Diephaus hatten mit den Organisatoren die Menüs festgelegt. Von 6 Uhr bis abends nach 21 Uhr war die Küche besetzt. „Das ist zwischendurch stressig, aber es macht auch viel Spaß“, berichtete Diephaus. Sabine Tinzmann und Marion Poggensee koordinierten die Essensausgabe und wurden dabei an jedem der vier Tage von jeweils 24 Personen unterstützt. Zwar sollten die Jugendlichen Geschirr und Besteck selbst mitbringen, aber oft musste ausgeholfen werden.

„Wer Lauch-Käsesuppe essen wollte, nur einen flachen Teller oder keinen Löffel mitgebracht hatte – der hätte ein Problem, wenn wir nicht geholfen hätten“, lacht Sabine Tinzmann. Wichtig waren auch Alternativen für Kinder, die sich nur vegetarisch oder laktosefrei ernährten. Auch andere Sonderwünsche wurden erfüllt: Ein Betreuer hatte beispielsweise angefragt, ob sein Team abends warm essen könnte.

Für Sabine Tinzmann ist es bereits das dritte Turnier, das sie gemeinsam mit Marion Poggensee bestreitet. Es macht ihr Spaß, aber sie freut sich auch darüber, dass ihr Arbeitgeber ihr anschließend einige Tage Urlaub gewährt hat.

bt

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