38 Tage „Weyhnachts“- und Wintermarkt

Nordmanntanne bildet den Mittelpunkt des Kirchweyher Budendorfes

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Der Weyhnachtsmarkt ist jedes Jahr ein Publikumsmagnet gewesen. So wird es auch in diesem Jahr sein, ist sich Organisator Heinz-Hermann Kuhlmann sicher.

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Der Duft von gebrannten Mandeln, Glühwein, Schmalzkuchen und anderen Spezialitäten zieht ab Mittwoch, 29. November, wieder über den Marktplatz und lockt in der Vorweihnachtszeit viele Besucher an.

17 Buden, das Festzelt des Autohauses Brandt sowie der Stall von Bethlehem samt Weihnachtswäldchen bilden erneut bis zum 23. Dezember den 15. „Weyhnachtsmarkt“, anschließend folgt bis zum 6. Januar an gleicher Stelle der Wintermarkt.

Den Mittelpunkt des kleinen Budendorfs bildet die zehn Meter hohe Nordmannstanne. Der ehemalige Kämmerer der Gemeinde, Wilfried Springer, hatte sie gespendet. Der Baum wird am Freitag, 24. November, gegen Mittag abgeholt und dann aufgestellt, kündigt der Organisator Heinz-Hermann Kuhlmann an. Den Markt eröffnet am Mittwoch, 29. November, um 18 Uhr Bürgermeister Andreas Bovenschulte. „Es wäre schön, wenn auch noch ein Pastor feierliche Worte spricht“, äußert Kuhlmann einen Wunsch.

Tausende Besucher erwartet

Das weihnachtlich geschmückte Dörfchen lockt erneut Tausende Besucher an. Um die Zeit bis zum Beginn des Weihnachtsmärchens im Theater zu verkürzen, können Mädchen und Jungen auch in diesem Jahr wieder in einem Kinderkarussell Platz nehmen. Neben der rollenden Kinderbelustigung wartet so manche Überraschung und Leckerei auf die jungen Besucher – sie müssen nur – gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern – die entsprechende Bude ansteuern.

Da Meterologen eine kalte Adventszeit prognostizieren, werden Erwachsene sich bestimmt an heißem Glühwein oder Punsch mit Schuss erfreuen. Deftiges ist ebenfalls im reichhaltigen Angebot: Es gibt unter anderem zahlreiche Fischspeisen, aber auch Knipp und Spezialitäten aus Ungarn, um einige Beispiele zu nennen. Kuhlmann habe bei der Vergabe der Plätze darauf geachtet, dass bekannte und bewährte Aussteller wieder zum Zuge kommen.

Der Männerchor „Eintracht“ will wieder vor dem Stall zu Bethlehem ein Adventskonzert geben.

Hobbykünstler werden die drei Buden des Marktplatzvereins beziehen, kündigt Kuhlmann an. Ein Bremer ist neu im Team und beschickt einen Stand mit Kinderspielzeug.

Der von Ausstellungen bekannte Künstler Achim Grunemann wird sich erneut um die Ausstattung des Krippenstalls kümmern, so Kuhlmann. Er lobt die Besucher: „Noch nie musste ich Vandalismusschäden beklagen.“ Deshalb bleibt der Stall nachts geöffnet und die Beleuchtung an. So darf jeder über Markt schlendern und die besondere Atmosphäre genießen.

An den Weihnachtstagen öffnet der Markt ebenso wie an Silvester und am Neujahrstag. Auf der Fläche, die für den Wochenmarkt vorgesehen ist, dürfen die Marktplatzbesucher Raketen und Böller zünden. Ein Sicherheitsdienst sorgt dafür, dass dies nicht innerhalb des Winterdorfs geschieht, so Kuhlmann. Das neue Sicherheitskonzept sieht vor, dass Buden mit Nummern versehen sind, damit Einsatzkräfte den betroffenen Stand schnell ansteuern können.

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