Schrottimmobilien: Bauausschuss stimmt über Bebauungsplan ab

Neues Gesicht für Dreye

+
Um den Ortskern einen positiven baulichen Entwicklungsimpuls zu geben, reicht nach Ansicht der Gemeinde ein B-Plan nur für eine Straßenseite. Er umfasst das rot-gestrichtelte Areal. 

Weyhe - Von Sigi Schritt. Der Ortskern in Dreye soll nach dem Willen von Politik und Verwaltung ein neues Gesicht bekommen. Planungsrechtliche Grundlage für dieses Vorhaben soll der Bebauungsplan Nr. 28 bilden, damit die Eigentümer ihre Grundstücke in einem etwa 21 000 Quadratmeter großen Areal entwickeln können. Am Dienstag ist dies Thema im Bauausschuss, der um 18.30 Uhr im Rathaus tagt.

Das zu beplanende Gebiet liegt auf der rechten Seite der Dreyer Straße (Fahrtrichtung Ahausen) und umfasst die Grundstücke, die an die Felder grenzen, die bis zur Straße „Zweiter Gang“ führen. In diesem Areal befinden sich dabei auch einige der verwaisten und verwahrlosten Immobilien im Ortskern wie etwa die ehemalige Gaststätte „Im Krug zum grünen Kranze“, die den Zorn einiger Bewohner erregen (wir berichteten mehrfach). Die Gemeinde möchte laut Bürgermeister Andreas Bovenschulte mit dem Beginn des Bauordnungsverfahrens einen positiven Anreiz schaffen. Die fünf Grundstückseigentümer sollen die Möglichkeit bekommen, im Interesse des Ortsteils zu handeln. Im Verfahren könnte das Gebiet nach Bedarf angepasst und erweitert oder verkleinert werden, hieß es.

Seit Jahren ungenutzt: die ehemalige Gaststätte „Im Krug zum grünen Kranze“. 

Für die andere Straßenseite müsse kein gesonderter B-Plan aufgestellt werden. Dort gelte bereits das Recht, ein Bauvorhaben umzusetzen, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Ein Investor, der ein leer stehendes Wohn- und Geschäftshaus zum Beispiel abreißen und einen Neubau erstellen möchte, dürfe dies also bereits jetzt, so Stadtplanerin Viona Dropmann.

Zurück zum B-Plan: Diese Satzung sei eine Grundlage für die weitergehende Diskussion, welches städtebauliche Konzept gewünscht ist. Möglich sei, dass das Gebiet beispielsweise Erschließungswege mit einem kleinen Platz bekommt, um eine Bebauung in der zweiten oder dritten Reihe zu ermöglichen. Doch das sei Zukunftsmusik. Konkret werden möchte Dropmann deshalb noch nicht, weil „wir erst am Anfang des Verfahrens stehen“. Ein B-Plan liege frühestens in einem Jahr vor.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Artistisches Abschlusstraining

Artistisches Abschlusstraining

Krause-Sause in der Halle 7

Krause-Sause in der Halle 7

Erneuter Rückschlag für BVB - Leipzig siegt weiter

Erneuter Rückschlag für BVB - Leipzig siegt weiter

Cimic Übung „Joint Cooperation 2017“ in Barme

Cimic Übung „Joint Cooperation 2017“ in Barme

Meistgelesene Artikel

„Sperrung könnte auch länger dauern“

„Sperrung könnte auch länger dauern“

Zeugen für Trunkenheitsfahrt in Barnstorf gesucht

Zeugen für Trunkenheitsfahrt in Barnstorf gesucht

Unfallflucht nach Kollision zweier Autos in Gessel

Unfallflucht nach Kollision zweier Autos in Gessel

Der neue Fantasyroman von Ireene Schaufuß: Fernweh inklusive

Der neue Fantasyroman von Ireene Schaufuß: Fernweh inklusive

Kommentare