Antonia Kaluza ist Gründungsmitglied

Neuer Verein will Kultur vorantreiben

Antonia Kaluza mit der Kulturbeauftragten der Gemeinde, Tina Fischer. - Foto: Maren Jensen

Weyhe - Von Siard Schulz. Antonia Kaluza möchte das kulturelle Leben in Weyhe vorantreiben. Sie liebt es, Veranstaltung zu organisieren oder sich daran zu beteiligen. Ob als Absolventin des Freiwilligen Sozialen Jahrs Kultur bei der Gemeinde Weyhe und Organisatorin des „StreetArt“-Festivals, als Musikerin beim Musicalprojekt Lampenfieber oder nun als Mitgründerin eines eigenen Kulturvereins.

Kulturverein? Ganz recht, denn zusammen mit sechs weiteren Freunden hat sie die Kulturbühne Weyhe ins Leben gerufen. Der Verein ist nicht nur in das entsprechende Register eingetragen, sondern auch als gemeinnützig anerkannt.

„Die Idee dafür hatte allerdings Marco Langer“, schildert Kaluza. Der 22-Jährige leitet die Arbeitsgemeinschaft Technik an der KGS Kirchweyhe und ist Vorsitzender des neuen Vereins. Im Rahmen der Zusammenarbeit im Ensemble Lampenfieber hatten sich die beiden kennengelernt, wie Antonia Kaluza zurückblickt. „Marco äußerte danach den Wunsch, das Kirchweyher Forum stärker beleben zu wollen“, erklärt sie die Motive für die Gründung. Der gelernte Veranstaltungstechniker sieht laut Kaluza viel Potenzial in den Räumlichkeiten.

Durch ihre Arbeit im Kulturbüro beobachte sie, wie zahlreiche Veranstaltungen in Weyhe abliefen und will ihren Beitrag dazu leisten, dass sich der Vorhang nicht nur hauptsächlich zu Schulveranstaltungen öffnet.

Kaluza freut sich, dass sie das Veranstaltungsmanagement im Verein weiterführen könne, das sie bei Tina Fischer im Rathaus gelernt hat. Diese Aufgabe nimmt sie auch im neuen Vorstand wahr, dazu kommt die Öffentlichkeitsarbeit.

Als großen Vorteil sieht Kaluza die Bündelung von Interessen und Stärken innerhalb des mittlerweile 17 mitgliederstarken Verbundes, zu dem auch das Theaterensemble zählt: Als Beispiele nennt sie Dennis Jacob, der in einer bekannten Bremer Diskothek für Licht zuständig und für die Gemeinde im Bereich Ton- und Lichttechnik tätig sei. Der zweite Vorsitzende des Vereins, Thomas Kütz, hingegen würde sich um den Ausschank kümmern. „Wir sind in verschiedenen Bereichen für die Gemeinde aktiv und fassen die Fertigkeiten im Verein zusammen“, resümiert Kaluza.

Am schwierigsten sei es gewesen, die ganzen Regularien einzuhalten. Zunächst mussten alle sieben Mitbegründer die beim ersten Treffen festgelegte Satzung unterschreiben.

Außerdem mussten die Mitglieder in ihre Funktionen wie Kassenwart oder Vorsitzender gewählt und ein Jahresbeitrag bestimmt werden. Mit diesen Vorbereitungen ging es zum Notar, der alles prüfte und schließlich den Verein ins Register eintrug.

Das Startkapital stammt aus den Einnahmen des Theaterensembles, welches ebenfalls intensiv eingebunden ist.

Gegen Ende des Jahres sind sogar die ersten Aktionen geplant. Neben einem Chor wird es einen Liedermacher-Abend und ein klassisches Konzert geben.

Derzeit hat der Verein zwar weder eine Homepage noch eine Internetpräsenz auf Facebook, beides sei aber in Planung, kündigt Kaluza eine entsprechende Umsetzung an.

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