Neuer Schwerpunktspielplatz am Freesenkamp seit gestern freigegeben

Raumnetz, Rutsche und sogar ein Rodelberg

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Der Sand um die Aufbauten ist geharkt – der Schwerpunktspielplatz am Freesenkamp ist seit gestern freigegeben.

Lahausen - Von Philipp Köster. Es fehlt nur noch der Schnee. Dann können die Kinder den neuen Rodelberg auf dem Spielplatz am Freesenkamp einweihen. Bis dahin tun es aber sicher auch die vielen neuen Geräte. Denn seit gestern ist der neue Schwerpunktspielplatz freigegeben.

Und damit viel früher als geplant. Doch weil das Wetter noch gut ist, können die Kinder schon jetzt toben, turnen, schaukeln und – gegebenenfalls – rodeln.

54000 Euro investiert die Gemeinde in die Aufwertung zu einem von insgesamt fünf Spielplätzen dieser Art. Die Gelände am Rabenweg und an der Krefelder Straße sowie der sogenannte Reisegarten in Dreye sind seit einiger Zeit fertig, im nächsten Jahr kommt noch das Areal am Hainbuchenweg in Sudweyhe dazu.

Der Spielplatz zwischen Freesenkamp und „Auf der Heide“ war in die Jahre gekommen. Den damals üblichen Holzgeräten aus den 1990er-Jahren hatten Pilze und Bakterien zugesetzt, berichtet Rathausmitarbeiterin Christina Mielke. Reparaturen und schließlich der Abbau waren die unvermeidliche Folge. Aufgrund der sich verjüngenden Altersstruktur und der zentralen Lage bot sich die Umwandlung in einen Schwerpunktspielplatz an.

Hauptattraktion auf dem 2600 Quadratmeter großen Gelände ist Mielke zufolge ein sechs Meter hohes Raumnetz aus stabilen Tragseilen. Es dient älteren Kindern dazu, ihre Motorik zu schulen. Jüngere können sich auf einer 100 Quadratmeter großen Sandfläche mit Federtieren, Ablage für Förmchen und Bagger vergnügen. Im Zentrum können bis zu sechs Sprösslinge um die Wette schaukeln. Bei der Supernova handelt es sich um eine schräg-rotierende Scheibe, die einen guten Gleichgewichtssinn erfordert.

Kinder von etwa fünf bis zehn Jahren schließlich sind am Multifunktionsgerät mit Freeclimbing-Wand, Rutsche, Kletterstange und Podest gut aufgehoben. Für die Eltern gibt es zwei Bänke und eine Bank-Tischkombi.

Und weil noch genügend Platz vorhanden war, konnte noch ein kleiner Rodelhügel angelegt werden, der zweite in der Gemeinde neben dem auf dem Mühlenkampgelände.

Mit der Umgestaltung des Schwerpunktspielplatzes am Hainbuchenweg im kommenden Jahr ist das Konzept vorläufig vollendet. Je nach Entwicklung der Einwohnerstruktur kann es laut Mielke und Bürgermeister Andreas Bovenschulte wie schon in der Vergangenheit zu Rückbauten nicht mehr genutzter Spielplätze kommen. „Vielleicht schreiben wir das Konzept auch später fort“, sagt Bovenschulte.

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