Bei der neuen Theaterkomödie „Ein Bett für Vier“ trifft Pedant auf Schlamper, Stiesel auf „Womanizer“, Muffel auf Lebensgenießer

Frank Pinkus aktualisiert Erfolgsstück von 1996 für Weyhe

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Thorsten Hamer, Antje K. Klattenhoff, Kay Kruppa und Frank Pinkus (v.l.) spielen in der Komödie „Ein Bett für Vier“ die Hau(p)trollen.

Weyhe - Nach dem Kriminalstück „Mord an Bord“ kommen Freunde zünftiger Boulevardunterhaltung im Weyher Theater wieder auf ihre Kosten. Schon der Titel der neuen Komödie „Ein Bett für Vier“, die am Freitag, 8. April, Premiere feiert verheißt Lachspaß pur. Die Vorpremieren sind am Mittwoch und Donnerstag zuvor.

Michael Simon (Kay Kruppa) und Stefan Heymann (Frank Pinkus) sind Kollegen. Seit Jahren. Das ist aber auch das Einzige, was sie verbindet. Und zwei Männer wie sie sollten auf keinen Fall in einem Hotelzimmer aufeinander treffen. Aber genau das geschieht ihnen.

Die Geschäftsleitung hat sie als Spezialisten zu einer Messe für Beerdigungsunternehmen geschickt. Stefan Heymann und Michael Simon sollen die Särge der Firma aus- und vorstellen.

Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein: Stefan Heymann ist penibel und ordentlich, verheiratet mit einer ziemlich dominanten Frau, hat drei kleine Kinder zu Hause und ist ein Freund von Tupperpartys. Das Letzte, woran er bei einer Geschäftsreise denkt, sind Vergnügungen, nächtliche Streifzüge durch Bars und heimliche Treffen mit Frauen. Und er ist Nichtraucher.

Michael Simon ist ein echter „Womanizer“. Er hat zwar eine feste Freundin, was ihn aber nicht daran hindert, hier und da mal „nach dem Rechten zu schauen“. Er liebt das Leben und will es nach Strich und Faden genießen. Das Erste, woran er bei einer Geschäftsreise denkt, sind Vergnügungen, nächtliche Streifzüge durch Bars und heimliche Treffen mit Frauen. Und er ist Raucher.

Vor dem Hintergrund dieser ungünstigen Ausgangskonstellation wird das Hotelzimmer zum komödiantischen Kriegsschauplatz zwischen Pedant und Schlamper, zwischen Stiesel und Weltmann, Nichtraucher und Raucher, Muffel und Lebensgenießer.

Dass Michael Simon zu Werbezwecken einen pinkfarbenen Sarg mitschleppt, macht Stefan Heymann das Leben nicht einfacher. Und als dann auch noch der schwule Standnachbar Ulf Hamacher (Thorsten Hamer) und die Hostess Martina Bartels (Antje K. Klattenhoff) aus dem munteren Duett ein Quartett machen, das tatsächlich in einem Doppelbett Platz finden kann, scheint der Ausgang der Dauerfehde programmiert.

Hausdramaturg Frank Pinkus hat diese Komödie gemeinsam mit seinem Kollegen Nick Walsh schon 1996 geschrieben, und seitdem hat sie ihren Erfolgszug über viele bundesrepublikanische Bühnen angetreten. In Bochum und Dortmund und auf einer umfangreichen Deutschlandtournee spielte beispielsweise Jochen Schroeder (bekannt als Mischa in der legendären Schwarzwaldklinik) den Stefan Heymann. Frank Pinkus hat für seine Weyher Inszenierung extra eine aktualisierte Fassung erarbeitet.

„Ein Bett für Vier“ ist vom 6. April bis zum 14. Mai zu sehen. Die Vorstellung für Leser der Mediengruppe Kreiszeitung geht am Dienstag, 10. Mai, über die Bühne. Karten dafür gibt es in den Geschäftsstellen, unter anderem an der Jupiterstraße 1 in Briseck. Auch für die Leseraufführung von „Mord an Bord“ am Dienstag, 15. März, sind noch Tickets erhältlich. Für alle anderen Vorstellungen gibt es Karten ausschließlich im Weyher Theater.

ps/pk

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