Gemeinde zieht Bilanz

Auf dem Weg zur „neuen Normalität“? Wie das Rathaus jetzt arbeitet

Ein mittlerweile nicht mehr so ungewohnter Anblick: Symbole und Farbmarkierungen auf dem Fußboden zeigen den Weg und häufig auch den vorgeschriebenen Abstand. So auch im Weyher Rathaus. Foto: Sigi Schritt
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Ein mittlerweile nicht mehr so ungewohnter Anblick: Symbole und Farbmarkierungen auf dem Fußboden zeigen den Weg und häufig auch den vorgeschriebenen Abstand. So auch im Weyher Rathaus.

Weyhe – Corona hier, Corona da, Corona überall – im Moment gibt es kaum einen Lebensbereich, der von dem Virus und seinen Auswirkungen verschont bleibt. Von einer „neuen Normalität“ ist dieser Tage oft die Rede. Wie die aussieht, ist im Einzelnen sehr unterschiedlich. Nach dem Shutdown und den jüngsten Regel-Lockerungen zieht die Gemeinde eine Bilanz.

„Der Weg zur viel zitierten ,neuen Normalität’ in Zeiten des Coronavirus durchzieht derzeit alle Bereiche – auch die Weyher Gemeindeverwaltung“, berichtet Sebastian Kelm, Pressesprecher der Gemeinde. Beispielsweise sei ein Besuch des Rathauses nach dem Shutdown nur in unaufschiebbaren Notfällen möglich gewesen. Aktuell würden wieder sämtliche Behördengänge zugelassen – wenngleich Termine telefonisch vereinbart werden müssten.

Laut Kelm meldet der Fachbereich Ordnung und Soziales, dass sich während der Schließung einiges angestaut hat. Dieser Fachbereich sei zuständig für die am stärksten von Besuchern frequentierten Bereiche im Rathaus. „Vor allem für die ersten Tage nach der Teilöffnung sind viele Terminwünsche eingegangen. Die Zahl der Anfragen wegen Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung war gleich überdurchschnittlich hoch“, so Kelm. Allein für das Bürgerbüro habe es bis Mitte Mai schon knapp 490 persönliche Vorsprachen vor Ort gegeben. Häufig sei es dabei um Ausweisdokumente gegangen.

Die übrigen Fachbereiche der Verwaltung hätten kein vergleichbares Besucheraufkommen, entsprechend ruhiger sei es dort zugegangen. Zumindest, was den direkten Kontakt zu Menschen angeht, denn: „Bis auf vergleichsweise wenige Kontakte im Büro oder in einem ausreichend großen Besprechungsraum lief vieles über Telefon und Internet.“ Ähnlich laufe es beim Fachbereich Gemeindeentwicklung und Umwelt, „wo sonst jährlich viele Hundert Bauvoranträge zu bearbeiten sind“. Diese würden selbstverständlich weiter bearbeitet werden. Diese Tätigkeit habe sich auch maßgeblich auf Telefon und E-Mail verlagert.

Generell gelte weiterhin, bei allen Angelegenheiten abzuwägen, ob man dafür wirklich im Rathaus vorstellig werden müsse. „Auch wenn Abstandsregeln eingehalten werden, sich an Hygienevorschriften gehalten wird und – von begründeten Ausnahmefällen abgesehen – Mund und Nase bedeckt sind, ist doch weiterhin geboten, nicht notwendige Kontakte so gut es geht zu vermeiden“, erklärt Kelm und ergänzt: „Vieles kann womöglich sogar bequemer online oder telefonisch erledigt werden, ohne sich dafür einen Termin geben lassen zu müssen.“

Wobei sich die Gemeinde darüber freue, endlich wieder mehr Weyherinnen und Weyher im Rathaus begrüßen zu dürfen als noch vor wenigen Wochen, so Kelm. Man sei auch froh, den gewohnten Service ohne größere Einschränkungen bieten zu können – von der vorerst weiterhin erforderlichen Terminvereinbarung einmal abgesehen.

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