Testphase ab dem 10. Dezember

Marktplatz in Kirchweyhe bekommt eine neue Verkehrsführung

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Autos dürfen für vorerst vier Monate nur noch – wie der weiße Wagen auf dem Bild – im Uhrzeigersinn um den Marktplatz fahren.

Kirchweyhe - Von Janna Silinger. Fußgänger, Auto- und Radfahrer, Lieferverkehr und Bürgerbus – rund um den Kirchweyher Marktplatz herrscht häufig ein reges Treiben.

Die Verwaltung, die ansässigen Geschäfte, die lokale Werbegemeinschaft und das Theater haben sich in gemeinsamer Absprache dafür entschieden, die Verkehrsführung am Marktplatz teilweise umzustrukturieren. Dadurch soll mehr Sicherheit für die Bürger gewährleistet werden. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, 10. Dezember, für vorerst vier Monate.

Konkret heißt das für die Bürger: Motorisierter Verkehr darf zukünftig nur noch im Uhrzeigersinn um den Platz fahren. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie vom Handelsweg nicht mehr auf den Krämerweg abbiegen können. Für den Radverkehr bleibt es allerdings weiterhin möglich, in beide Richtungen zu fahren.

Zudem soll die Höchstgeschwindigkeit in dem Bereich von derzeit 30 auf 20 Kilometer pro Stunde herabgesetzt werden.

Haltestelle des Bürgerbusses verlegt

Eine weitere Änderung ist die Verlegung der Bürgerbus-Haltestelle „Theater“ mit Fahrtrichtung Erichshof/Leeste. Diese befindet sich ab dem 10. Dezember für zunächst vier Monate an der nordöstlichen Ecke des Marktplatzes, gegenüber des Bekleidungsgeschäfts.

Die Idee dahinter sei, das betont Max Serzisko vom Fachbereich Gemeindeentwicklung und Umwelt, eine dauerhafte Umstellung der Verkehrsführung. „Wir testen sowas ja nicht aus Spaß“, meint auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Die Gemeinde geht davon aus, dass die Änderungen in dieser Form dauerhaft sinnvoll sind und zu mehr Sicherheit und Ordnung am Marktplatz führen.

Ob das auch tatsächlich so funktioniert, werde sich spätestens nach den vier Monaten zeigen. „Wir ziehen dann Bilanz“, so Serzisko. Auch das soll gemeinsam mit den Gewerbetreibenden, den Bürgern und der Gemeinde passieren. Außerdem wolle man die Polizei mit einbeziehen und nach einer Einschätzung fragen.

Offen für Optimierungen

Bezüglich des Weihnachtsmarktes auf dem Marktplatz ist sich Serzisko sicher, dass es keinerlei Probleme geben werde. Auch wenn es anfangs vielleicht zu Irritationen kommen könne. „Die Bürger gewöhnen sich mit Sicherheit schnell an die neuen Regelungen.“

Bovenschulte und Serzisko sind sich einig, dass sich die Situation zum Besseren wenden wird. Nach der Testphase müsse dann eventuell die ein oder anderen Änderung noch optimiert werden. Da gehe die Gemeinde offen ran.

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