Markus Kuske übernimmt ab 1. Juli die Leitung des Freibads / Saisonstart am 1. Mai

Der Neue hat schon Ideen für „Arschbombenwettbewerb“

Schwimmmeister Hubert Dollinger (l.) arbeitet zurzeit seinen Nachfolger Markus Kuske ein. Er übernimmt ab dem 1. Juli die Regie im Freibad. Dann geht Dollinger nach 38 Jahren Tätigkeit am Neddernfeld in Rente. - Foto: Jantje Ehlers

Weyhe - Von Philipp Köster. Ab dem 1. Juli hat Hubert Dollinger Zeit. Zeit zum Radfahren, um Ausflüge zu machen oder ein paar Tage zu verreisen. Denn dann geht der Schwimmmeister in Rente. Doch bis es so weit ist, arbeitet der Betriebsleiter des Freibads noch seinen Nachfolger ein: Markus Kuske. Der 27-Jährige steht seit Anfang des Monats in Diensten der Gemeinde.

Der Brinkumer dürfte manchen Gästen des Bads bekannt sein. Denn er hat dort seine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe absolviert – unter Dollinger. Vor sechs Jahren legte Kuske seine Gesellenprüfung ab, übrigens ein halbes Jahr früher als üblich. Danach wechselte er zum Heidebad Wilstedt in der Samtgemeinde Tarmstedt. Dort arbeitete er sechs Jahre, zuletzt als frisch gebackener Meister und Betriebsleiter.

Nun war es an der Zeit, an den Ort seiner Ausbildung zurückzukehren. Bis zum 30. Juni im Duo mit Dollinger und danach als verantwortlicher Schwimmbadmeister führt Markus Kuske ein Team von zehn Angestellten inklusive Kassenpersonal.

Dollinger will sich in der Übergangszeit zurückhalten. „Markus muss seinen Weg finden.“ Als nörgelnden Rentner, der alles besser weiß, wird Kuske seinen Ausbilder nicht erleben. Das ist für Dollinger sicher, auch wenn er mal im Freibad vorbeischauen möchte. Das Vertrauen in den Nachfolger und dass er bewährte Pfade beschreitet, ist ohnehin groß: „Ich habe nicht 38 Jahre im Freibad gearbeitet, und dann kommt jemand und macht alles ganz anders.“

Kuske will sich zunächst erstmal einarbeiten. Doch eine kleine Änderung betrifft schon den sogenannten Arschbombenwettbewerb am 7. August. Auf Anregung des 27-Jährigen gibt es zum ersten Mal eine Kategorie für Fünf- bis Siebenjährige vom Ein-Meter-Brett.

Ansonsten stehen in der kommenden Saison die bewährten Zusatzveranstaltungen auf dem Programm, wie An- und Absprung mit Weyher Schwimmverein und DLRG sowie Zorbing am Dienstag, 28. Juni, von 14 bis 18. Dabei können die Nutzer, vor allem Kinder, wieder in einem großen Plastikball wie einst Jesus über das Wasser laufen. Auch ein musikalischer Sonntag mit der Swing Combo ist laut Bandmitglied Dieter Helms für Anfang August geplant. Größere Vorhaben wie eine sogenannte Traglufthalle zur Verlängerung der Saison über die Sommermonate hinaus und neue Rutschen sind Gegenstand der Überlegungen des neuen Fördervereins, sagt Fabian von Weyhe, kommissarischer Fachbereichsleiter Bildung und Freizeit. Rathaus, Freibadleitung und Vorstand des Fördervereins seien in einem Arbeitskreis in Gesprächen „mit wechselseitiger Befruchtung“.

Bevor am 1. Mai die Türen des Schwimmbads öffnen, stehen noch kleinere Reparaturen an Fliesen in den Durchschreitebecken und Wildkrautbeseitigung auf der Agenda, sagt Dollinger. Aktuell wird das Wasser in die Becken eingelassen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Wie werde ich Verkehrsingenieur/in?

Wie werde ich Verkehrsingenieur/in?

Tageslicht und Ausblick – Welches Dachfenster sich eignet

Tageslicht und Ausblick – Welches Dachfenster sich eignet

Chris Froome gewinnt zum vierten Mal die Tour de France

Chris Froome gewinnt zum vierten Mal die Tour de France

US-Golfstar Jordan Spieth gewinnt 146. British Open

US-Golfstar Jordan Spieth gewinnt 146. British Open

Meistgelesene Artikel

Mächtiger Allrounder im Team - 300.000 Euro schwer

Mächtiger Allrounder im Team - 300.000 Euro schwer

„Summer in the City“: Besucher wünschen sich Fortsetzung

„Summer in the City“: Besucher wünschen sich Fortsetzung

Philip Sander löst Simon Hammann als Schützenkönig von Twistringen ab

Philip Sander löst Simon Hammann als Schützenkönig von Twistringen ab

Unwetter erreicht den Bremer Süden mit Hagel, Starkregen und Sturmböen

Unwetter erreicht den Bremer Süden mit Hagel, Starkregen und Sturmböen

Kommentare