Sanierungsarbeiten der Grundschule Kirchweyhe im Zeitplan

Neue Farbe für alte Heizkörper

Astrid Bruns von der Gebäudewirtschaft des Rathauses und die Auszubildenden Tabea Ohlenbusch (r.) inspizieren die Baustelle in der Kirchweyher Grundschule. Ein Mitarbeiter des Handwerksunternehmens zeigt den Baufortschritt. - Foto: Schritt

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Im ehemaligen Klassenraum der 3c stehen auf Hochglanz getrimmte Heizkörper zum Einbau bereit. Sie wirken wie neu. Doch das sind sie nicht, klärt Astrid Bruns von der Gebäudewirtschaft des Rathauses auf. Frische Farbe lässt die Oberflächen glänzen. Bei der Sanierung des 1995 errichteten Anbaus der Grundschule Kirchweyhe werden Steuergelder mit Augenmaß ausgegeben, hieß es.

Die Arbeiten liegen laut Astrid Bruns vom Gebäudemanagement des Rathauses „voll im Zeitplan“, die das Bremer Büro „BT Architekten und Ingenieure“ koordiniert.

Bis zum Wochenende werden die Mitarbeiter einer Bremer Firma, die sich auf Trockenbau spezialisiert hat, alle Akustikdecken in drei Klassenräumen, in einem Gruppenraum sowie in den Fluren eingebaut haben. Deshalb seien die Platten gelocht, erklärt ein Handwerker und zeigt den Rathausmitarbeitern Astrid Bruns und der Auszubildenden Tabea Ohlenbusch die Beschaffenheit der Baustoffe. Das werde noch anstrengend, die Platten in einigen Meter Höhe zu verbauen, doch ein Gerüst helfe, das Material in die Höhe zu bringen.

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wird in der kommenden Woche außerdem der Bodenbelag gegen einen aus Vinyl ausgetauscht. „Der 20 Jahre alte Teppich war hin“, erläutert Bruns. Alle Räume bekommen einen neuen Anstrich sowie fernbedienbare Deckenbewegungsmelder.

Wenn die Schüler nach den Sommerferien in die neuen Räume kommen, dann sehen sich ebenso moderne Waschbecken und Fliesenwände. Ein neues Schuhregal wird ebenfalls im Anbau nutzbar sein.

Außerdem verfügen die Lehrer bald über Internet. In das Netz gelangen sie über das sogenannte Wireless Local Area Network. Unterm Strich gibt die Gemeinde für die gesamte Sanierung 65.000 Euro aus. Mit dem Abschluss der Arbeiten sind laut Bürgermeister Andreas Bovenschulte alle Grundschulen saniert. „Natürlich muss in allen alten Gebäuden immer etwas gemacht werden“, aber es seien vorerst kleinere Dinge.

Astrid Bruns erinnert daran, dass die Schulen in Lahausen, Sudweyhe und Erichshof bereits eine PCB-Sanierung hinter sich haben. In Leeste war das Parkett mit dem Stoff PAK belastet. Doch das sei längst Geschichte.

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