„Pension Schöller“ in Kirchweyhe

Neubearbeitetes aus der Anstalt

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Das Ensemble des Theaters hat sich auf das neue Stück „Pension Schöller“ vorbereitet.

Weyhe - Der Klassiker „Pension Schöller“ ist die erste Premiere der neuen Spielzeit am Weyher Theater, das bis zum 2. August in die Sommerpause gegangen ist.

1890 uraufgeführt, spielen deutschsprachige Bühnen Wilhelm Jacobys und Carl Laufs’ Komödie immer und immer wieder. Laut Dramaturg Frank Pinkus handelt es sich um eine genial konstruierte Geschichte über den Provinzler Klapproth, der in Berlin tüchtig für Unruhe sorgt. „Nicht zufällig ist dieses Stück schon mehrfach verfilmt worden. Saftige Rollen für spielfreudige Komödianten und wirklich urkomische Situationen sind nach wie vor ein Garant für einen wunderbaren, sehr amüsanten Abend.“

Pinkus hat das Stück behutsam bearbeitet, um so den nostalgischen Charme zu bewahren, gleichzeitig aber dem schnellen Komödienstil des Weyher Theaters gerecht zu werden.

Berlin um 1900: Die Pension Schöller ist bekannt als solide Unterkunft für Touristen. Auch Philipp Klapproth ist hier zu Gast. Er ist aus Kyritz in die Großstadt gekommen, um endlich mal was zu erleben. Und sein größter Wunsch ist es, einmal eine Heilanstalt für Verrückte zu besuchen.

Als er seine Nichte Ida darum bittet, ihm bei der Erfüllung dieses Wunschs zu helfen, kommt Ida auf die fatale Idee, die Pension Schöller als „Irrenhaus“ auszugeben. Klapproth ist begeistert – und sieht nun alle eigentlich ganz normalen Gäste des Hauses als gefährliche Irre, die hier eingesperrt sind.

Und wenn man sich diese Gäste etwas näher ansieht, spricht einiges dafür, dass Klapproth gar nicht mal so falsch liegt: Ist Fritz Bernhardy wirklich ein Großwildjäger und schon öfter auf Löwenjagd gewesen? Ist Josephine Krüger tatsächlich eine Schriftstellerin? Muss man die Duellforderung von Major Gröber Ernst nehmen? Und will Eugen Schöller ernsthaft Schauspieler werden, obwohl er das „l“ nicht sprechen kann („Mir ist eine Fniege in den Hans gefnogen!“)?

Aus dieser skurrilen Situation entsteht eine Fülle von hoch komischen Missverständnissen, verspricht Frank Pinkus.

ps

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