Nächster Hilfstransport im Frühjahr

Containerladung für Madona

Weyhe - Bei der Versammlung des Fördervereins Weyhe-Madona am Montagabend im Kirchweyher Hof hat der Vorsitzende Gerd Eden die Transporte mit Hilfsgütern thematisiert. Für den jüngsten Transport, der Ende September gestartet war, hatten die Letten den Wunsch geäußert, Mobiliar für ein Altenheim zu bekommen.

Dort schlafen die alten Menschen laut Eden noch auf Holzpaletten und Strohmatratzen. Daher wird der Förderverein im Frühjahr nächsten Jahres einen Container beladen und diesen per Schiffsfracht nach Riga senden. Von dort aus veranlassen die Letten den Weitertransport nach Madona. Die Kosten in Höhe von rund 1200 Euro bringt der Förderverein auf, wobei Schatzmeister Volker Greulich berichtete, dass es wieder gelungen sei, Spenden für den Verein zu bekommen.

Nachdem das Materiallager für die Madona-Spenden einige Male gewechselt werden musste, muss nach Aussage von Gerd Eden auch das gegenwärtige Gebäude in der ehemaligen Mühle Landwehr irgendwann aufgegeben werden. Er hofft jedoch, dass sich der geplante Abriss des Bürohauses noch einige Zeit hinzieht. Eden wies die Mitglieder darauf hin, dass dieses Haus nicht beheizt ist, was eine Lagerung empfindlicher Güter während der Wintermonate einschränkt.

Vom 22. bis 26. Oktober wird ein Blasorchester aus Madona in Weyhe erwartet. Gastgeber ist die Gemeinde Weyhe. Der Förderverein hat sich bereit erklärt, Übernachtungsmöglichkeiten für die etwa 30 bis 40 Gäste zu anzubieten. Allerdings bedauerten die Mitglieder, dass bisher noch keine genauen Angaben über den geplanten Ablauf des Besuches gemacht wurden. Inoffiziell heißt es, dass die Gäste eine Tagesfahrt nach Oldenburg unternehmen und am Freimarktsumzug in Bremen teilnehmen werden. Angeblich sollten alle, die „Betten für die Letten“ zur Verfügung stellen, von der Gemeinde informiert werden. „So eine Hinweis müsste eigentlich schon lange erfolgt sein“, kritisierten die Mitglieder.

Als ein „echtes Spektakel“ wertete der Vorsitzende das jüngste internationale Camp in Leeste mit Schülern aus Coulaines und Madona im Sommer.

Außerdem sei die Zahl der Mitglieder weiter angestiegen, berichtete Eden. Seinem Vorschlag, die gegenseitigen Besuche regelmäßig in den Sommermonaten zu organisieren, stimmten die Mitglieder zu.

bt

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