Fröhliche Freibadbesucher in den Becken: Für Jugendliche war der Sprung vom Turm ein Nervenkitzel

Nachtschwimmen bis Mitternacht: 400 Gäste

Wer sich auf den Turm wagt, hat einen guten Überblick über die Becken. - Foto: Carsten Lucht

Weyhe - Von Heiner Büntemeyer. Das Nachtschwimmen im Freibad war ein voller Erfolg. Das Team hat am Freitag in der Zeit von 21 Uhr bis Mitternacht fast 400 Besucher gezählt, die sich unter Flutlicht – nach der Hitze des Tages – im Wasser erfrischen wollten. Überall war nur fröhliches Gelächter zu hören, die Badegäste fühlten sich pudelwohl.

Der neunjährige Keno, der zusammen mit einem Freund und in Begleitung seiner Mutter aus Barrien gekommen war, war an diesem Abend nicht der einzige Fußballfan, der das Nachtbaden der Übertragung des Fußballspiel der Bayern gegen Werder Bremen vorgezogen hatte. „Den Kindern gefällt das hier außerordentlich“, berichtete die Mutter. Sie kannte das Baden bei Dunkelheit noch von früheren Sommerfesten im Freibad und vermisste daher die Musik, die damals immer erklungen war.

Extra aus Bremen waren ebenfalls Gäste angereist. Eine ältere Dame hatte von dem Nachtbaden in der Zeitung gelesen und spontan beschlossen, daran teilzunehmen. Sie will wiederkommen, wenn es eine Wiederholung geben wird. Dennis und Paul, zwei Vierzehnjährige waren ebenfalls begeistert. Besonders aufregend sei das Springen gewesen, weil sie dabei ins Dunkle hüpfen mussten. Ein ähnlich aufregendes Gefühl hatten die zwölfjährigen Stina und Nelly, die in diesem Sommer an fast jedem Tag im Freibad gewesen sind. Sie fanden das Tauchen so spannend, weil es unter Wasser so dunkel und geheimnisvoll war. „die Sonne fehlt“, lachte ein älterer Herr, und das stimmte, denn den ganzen Tag hindurch war es fast unerträglich heiß gewesen. Zum Abend hatte es sich ein wenig abgekühlt, doch wenn die Schwimmer aus dem Wasser kamen, sorgte eine eigentlich angenehme Brise für Gänsehaut.

Alle Besucher schwärmten von der Atmosphäre dieses Abends, alle, bis auf vier junge Männer, die das Eintrittsgeld sparen wollten und nicht eingelassen wurden. Sie verschafften sich unerlaubten Zugang ins Bad über den Zaun, wurden dabei ertappt und mussten das Bad wieder verlassen. Allerdings mussten sie auch ihre Freikarten, die ihnen die Gemeinde geschenkt hatte, an der Kasse abgeben. Abgesehen davon gabe es keine Zwischenfälle. Die Schwimmmeister Hubert Dollinger und Markus Kuske bedankten sich bei den Mitgliedern der DLRG, die sie bei der Badaufsicht unterstützt hatten.

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