Vorsitzende Ingrid Söfty und ihre Helfer bauen im DRK-Kindergarten Aktionsstand auf und suchen Eltern als Mitstreiter

Nach Weltrotkreuztag: Ortsverband wirbt in eigener Sache

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Die Kirchweyher DRK-Vorsitzende Ingrid Söfty und ihre Helfer präsentieren den neuen Transporter auf dem Gelände des Kindergartens am Drohmweg.

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Der blühende Flieder am Rolltor des DRK-Kindergartens verbreitet seinen typischen süßen Duft und hüllt auch den Aktionsstand ein, der sich geschmückt mit Luftballons vor dem Eingang befindet. Den Weltrotkreuztag nimmt der Kirchweyher Ortsverein zum Anlass, um mit Handzetteln insbesondere Eltern auf die gemeinnützige Arbeit hinzuweisen.

Zahlreiche Helfer und Mitglieder unterstützen Ingrid Söfty, Vorsitzende der Kirchweyher Ortsgruppe, und die Leiterin der Kindertagesstätte, Gabriele Bock. Sie reichen den Kindern beispielsweise Jojos und Malstifte.

Sarah Esselmann informiert sich bei Ingrid Söfty (r.) und Gudrun Ahrens (M.). Die junge Mutter kann sich vorstellen, sich ehrenamtlich beim DRK zu engagieren.

Bei einem Stamm von gut 50 Ehrenamtlichen und 450 Mitgliedern wäre sicherlich so mancher Verein höchst zufrieden. Doch Söfty gibt sich trotzdem kämpferisch: „Ein Verein, der sich bei der Mitgliederwerbung ausruht, hat schon verloren.“ Den demografischen Wandel bezeichnet sie dabei als Grundproblem. Die Menschen wüssten zwar, dass es das DRK gibt, aber sie würden nicht die Vielfalt kennen und die Leistungen als eine Selbstverständlichkeit ansehen. Der Kirchweyher Schatzmeister und Vize-Vorsitzender im Kreis, Friedhelm Oruc, erinnert nicht nur an große Dinge wie die Katastrophenhilfe, sondern auch an das Engagement vor Ort. Essen auf Rädern sei dabei ebenso ein Thema wie die Kindergarten-Trägerschaft oder die (Tages-) und Altenpflege.

Mit dem Aktionstag am Drohmweg will der Ortsverband die Verbundenheit mit der Kita herausstellen. Nicht bei allen Eltern sei bekannt, dass der DRK-Kleidershop von der Bahnhofstraße in die Nähe des Kindergartens gezogen ist, so Bock. „Wir bekommen viele Anfragen zum Standort und zu den Öffnungszeiten.“ Die Helfer um Söfty nutzen zudem die Gelegenheit, mit den Eltern der 103 Kinder, die abgeholt oder gebracht werden, ins Gespräch zu kommen. Diese Einladung nimmt beispielsweise Sarah Esselmann an, die ihre Tochter Stephanie-Mia (2) wieder in die Arme schließt. Sie berichtet, dass sie in einer anderen Gemeinde einen vom DRK organisierten Schwimmkurs und einen Erste-Hilfe-Kurs besucht hat. Das Engagement findet sie sehr gut und könnte sich vorstellen, das Helferteam um Söfty zu unterstützen. Denn die DRK-Ortsgruppe veranstaltet regelmäßig Blutspende-Aktionen und kann helfende Hände gebrauchen.

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